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Diese baulichen Massnahmen gegen Ammoniak werden unterstützt

Zwei neue Merkblätter von Agroscope informieren umfassend über Massnahmen gegen Ammoniak in Milchvieh-Laufställen, die vom Bund und den Kantonen finanziell gefördert werden.


Beschrieben werden in den beiden Baumerkblättern die eigentlichen Massnahmen, die baulichen und technischen Massnahmen sowie mögliche Herausforderungen bei der Einrichtung von 

Erstere Massnahme soll die stark verschmutzte Fläche reduzieren. Bei den Laufflächen geht es darum, den Harn rasch abfliessen zu lassen. Gemäss Agroscope zeigen erste wissenschaftliche Ergebnisse, dass sich auf diese Weise die Ammoniak-Emissionen deutlich mindern lässt. 

Die Kühe werden gesünder

Laut Merkblatt haben geneigte Laufflächen und eine Harnsammelrinne auch positive Effekte auf die Stall- und Klauensauberkeit. Damit werden die neben den Umweltauswirkungen der betroffenen Laufställe auch die Haltungsbedingungen für das Vieh verbessert. 

Kosten sind abhängig von der Stallarchitektur

Die Mehrinvestitionen schätzt man bei Agroscope für einen Stall mit 60 Kühen auf etwas zwischen 330 und 470 Franken pro Kuhplatz (je nach Anordnung und Grössenverhältnisse im Stall. Gemäss der Verordnung des Bundesamts für Landwirtschaft über Investitionshilfen und soziale Begleitmassnahmen in der Landwirtschaft (IBLV) gibt es vom Bund für Laufgänge mit Quergefälle und Harnsammelrinne pro GVE 120 Franken. In den Kantonen laufen unterschiedliche Förderungsprogramme zur Ammoniak-Reduktion.

Das Milchvieh kann in Ruhe fressen

Dank Fressständen soll die Futteraufnahme von Kühen im Laufstall verbessert werden. So würden die Tiere beispielsweise nicht durch das Entmisten gestört, das dadurch auch häufiger durchgeführt werden kann. Somit verkleinert sich die stark verschmutzte Fläche und die Rutsch-Gefahr sinkt. 

Je nach Stallarchitektur und -Einrichtung gibt Agroscope einen Betrag zwischen 200 und 260 Franken an Mehrinvestitionen für einen Stall mit 60 Kühen pro Kuhplatz an. Pro GVE bezahlt der Bund für erhöhte Fressstände 70 Franken.   

Auch in der AP 22+

Laut Botschaft zur neuen Agrarpolitik soll die Reduktion von Ammoniak auch in Zukunft gefördert werden. Dies im Rahmen der Produktionssystembeiträge. Weiterlesen

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08.02.2020
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