Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Die Anzahl Zuckerfabriken ist für Versorgungssicherheit egal, sagt der Bundesrat

Der Bundesrat lehnt eine Motion von Nationalrat Jean-Pierre Grin ab, die Anreize für eine Vergrösserung der Zuckerrübenfläche fordert. Unter dem Aspekt der Versorgungssicherheit sei es unerheblich, ob in der Schweiz eine oder beide Zuckerfabriken betrieben würden.


von lid
Publiziert: 06.11.2020 / 16:56

In seiner Motion geht Nationalrat Grin auf die sinkenden Rübenflächen aufgrund von Preis- und Schädlingsdruck ein. Die einheimische Zuckerindustrie sei in Gefahr, so Grin. Er will mit der Motion den Bundesrat beauftragen, durch verschiedene Anreize – finanzielle Unterstützung, Zollabgaben, Pflanzenschutzmittel und landwirtschaftliche Forschung – die Zuckerrübenproduzentinnen und -produzenten zu ermutigen, weiterhin eine Fläche zu bebauen, die gross genug ist, um die beiden Zuckerfabriken in Betrieb zu halten.

Zuckerproduktion ist bereits vom Ausland abhängig

Der Bundesrat lehnt die Motion ab. Er verweist in seiner Antwort auf die aktuellen Stützungen des Rübenanbaus wie Einzelkulturbeitrag und der aktuell befristeten Zuckerstützung. Zudem geht er auf die Versorgungssicherheit ein. Es bestehe vollständige Importabhängigkeit bei Zuckerrübensaatgut, mineralischem Dünger, fossilen Energieträgern, Maschinen und Gerät sowie weitgehende Importabhängigkeit bei Pflanzenschutzmitteln. Zucker sei gut lagerfähig, weshalb gestützt auf das Landesversorgungsgesetz 55'000 Tonnen an Pflichtlager lägen. Unter dem Aspekt Versorgungssicherheit sei es deshalb unerheblich, ob in der Schweiz eine oder beide Zuckerfabriken in Aarberg und Frauenfeld betrieben würden, heisst es in seiner Antwort.

Viele Schädlinge, wenig erlaubter Pflanzenschutz: Viele Rübenbauern geben auf
17.09.2020
Mit dem Verbot des Produktes Gaucho wird der Anbau von Zuckerrüben noch schwieriger. Anstatt Rüben wird jetzt Raps gesät, was die Zukunft einer der beiden Schweizer Zuckerfabriken fraglich macht.
Artikel lesen
Viele Rübenbauern haben genug, sie werden diesen Herbst das letzte Mal auf ihren Feldern Zuckerrüben ernten. Auch im Einzugsgebiet der Zuckerfabrik in Aarberg BE ist dies nicht anders: Auf ihren Feldern, wo sie nächsten Frühling eigentlich die neue Zuckerrübensaat vorgesehen hätten, wurde jetzt Raps angesät. Machtlos gegen Schädlinge Der Grund ist bei den meisten Rübenbauer gleich. Mit dem ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns