Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Deutsche Familienbetriebe wollen für die Ökosystemleistungen der Wälder honoriert werden

Die Forderung nach einer Prämie für die Kohlenstoffsenke Wald haben die Familienbetriebe Land und Forst bekräftigt.


von AgE
Publiziert: 07.11.2019 / 11:55

„Wenn die öffentliche Hand die Kohlenstoffsenke des Waldes bereits in internationalen Konventionen in die Klimaleistungen der Bundesrepublik einpreist, muss diese auch entsprechend vergütet werden“, betonte der Verbandsvorsitzende Max von Elverfeldt im Rahmen der heutigen Delegiertenversammlung der Familienbetriebe Land und Forst in Berlin.

CO2-Bepreisung des Waldes

In einer Entschliessung fordern Vorstand und Delegierten, die Ökosystemleistungen des Waldes künftig im Rahmen einer CO2-Bepreisung zu honorieren. Ein genaues Berechnungsmodell auf Basis der Forsteinrichtung müsse nun schnellstmöglich von den Ministerien in Zusammenarbeit mit der Wissenschaft entworfen werden.

Von Elverfeldt verwies auf einen vorliegenden Entwurf des Wissenschaftlichen Beirates für Waldpolitik beim Bundeslandwirtschaftsministerium. Danach sollen die Mittel den bewirtschafteten und aktiv gepflegten Flächen zufliessen. Weitere Ökosystemleistungen müssten nun in dieses System integriert werden.

125 Euro pro Hekar und Jahr

Laut dem Vorsitzenden werden im Mittel pro Hektar Wald 5 t Kohlenstoff im Jahr gespeichert. Bei dem aktuellen Preis eines Zertifikats im Emissionshandel von 25 Euro/t CO2 ergebe dies eine Honorierung dieser Ökosystemleistung von 125 Euro/ha und Jahr. „Es gilt jetzt rasch ein verlässliches Modell zu verabschieden, um die Waldbauern für ihren wichtigen gesellschaftlichen Beitrag mit einer CO2-Prämie kontinuierlich zu unterstützen“, so von Elverfeldt.

Ausdrücklich begrüsste der Verbandsvorsitzende die von Bund und Ländern mittlerweile bereitgestellten Hilfsgelder in Höhe von 800 Mio Euro für die kommenden vier Jahre zugunsten der durch Sturm, Dürre und Borkenkäfer schwer geschädigten Wälder. Ein klimaangepasster Waldumbau erfordere jedoch einen langen Atem und bedürfe einer verlässlichen Partnerschaft zwischen Waldeigentümern und Gesellschaft.

Werbung
Werbung
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
«Landwirtschaft im Klima(wandel)»: der Bauernverband zeigt Handlungsbedarf und Massnahmen auf – die Kurzversion
08.08.2019
Der Klimaschutz ist auch in der Landwirtschaft wichtig, daher hat Der SBV hat das Fokusmagazin «Landwirtschaft im Klima(wandel) publiziert. Keine Lust den ganzen Bericht zu lesen? Hier gibt’s eine Kurzversion.
Artikel lesen
Das Klima und damit der Klimawandel beeinflussen die Landwirtschaft stark. Gleichzeitig ist die Landwirtschaft in der Schweiz für 13,2 Prozent der Treibhausgas-Emissionen (THG) verantwortlich. Lösungen zur Reduktion dieser Emissionen zu finden, liegt damit laut dem Fokusmagazin «Landwirtschaft im (Klima)wandel» des Schweizer Bauernverbandes (SBV) im Interesse aller Branchen im ...
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!