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Das verlangt der grüne Teppich

Das Reglement für den Branchenstandard nachhaltige Schweizer Milch ist von den BOM-Delegierten bereinigt und letztlich verabschiedet worden. Hier sind die Anforderungen.


von lid
Publiziert: 12.05.2019 / 12:08

Aus dem Bereich Tierwohl müssen die Produzenten künftig fünf Anforderungen erfüllen:

  • Die Kühe müssen entweder am Programm Regelmässiger Auslauf im Freien (RAUS) oder Besonders tierfreundliche Stallhaltung (BTS) teilnehmen.
  • Die Mindesthaltedauer für Kälber beträgt bei allen geborenen Kälbern 21 Tage.
  • Die Kühe müssen mindestens zweimal täglich gemolken werden.
  • Tierhalter, die an Schauen und Ausstellungen teilnehmen, müssen sich an das Reglement der Arbeitsgemeinschaft Schweizer Rinderzüchter halten.
  • Schlachtkühe dürfen nicht trächtig sein.

Bei der Fütterung setzt die BOM zwei Richtlinien:

  • Wenn Sojaschrot oder Soja verwendet wird, muss dieses aus nachhaltigen Quellen stammen.
  • Das Milchkuh-Futter darf weder Palmfett noch Palmöl enthalten.

Die weiteren Anforderungen betreffen folgende Bereiche:

  • Ohne ärztliche Anordnung dürfen keine kritischen Antibiotika eingesetzt werden, die wegen möglicher Resistenzbildung umstritten sind.
  • Der Ökologische Leistungsnachweis (ÖLN) muss erfüllt werden. Dieser ist ohnehin Voraussetzung für den Bezug von Direktzahlungen.
  • Jede Kuh in der Tierverkehrsdatenbank muss einen Namen haben.
  • Zudem müssen Produzenten zwei Kriterien aus folgenden Zusatzanforderungen erfüllen:
  • RAUS und BTS
  • Eine Lebetagleistung von über acht Kilo als Durchschnitt über die ganze Herde im Talgebiet und von über sechs Kilo im Berggebiet.
  • Kein prophylaktischer Einsatz von Antibiotika
  • Im Krankheitsfall Anwendung von komplementärmedizinischen Methoden.
  • Soziale Absicherung. Dokumentation der Entlöhnung der Familienarbeitskräfte.
  • Anerkannter Lehrbetrieb.
  • Weiterbildung des Betriebspersonals während mindestens einem halben Tag pro Jahr.
  • Anbieten von Schule auf dem Bauernhof (SchuB) mindestens einmal pro Jahr.

Der Zuschlag von drei Rappen pro Kilo Milch soll auf der Milchgeldabrechnung des Erstmilchkäufers separat ausgewiesen werden.

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Dieser Artikel ist Teil des Beitrages "BOM und Fromarte: es ist kompliziert" - hier geht es zum Hauptartikel: BOM und Fromarte: es ist kompliziert.

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