Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Coronavirus: Der Fleischmarkt erholt sich

Die Befürchtung, die Preise für Schweizer Fleisch würden ins Bodenlose fallen, hat sich nicht bewahrheitet. Die Massnahmen zur Marktstabilisierung greifen, schreibt Proviande.


Im April sind laut Proviande 48 Prozent weniger Kühe geschlachtet worden als im Vorjahr. Die Landwirte seien dem Aufruf gefolgt und hätten ihre Tiere zurückgehalten, um den negativen Entwicklungen auf dem Fleischmarkt entgegen zu wirken. 

Verschiedene Massnahmen brachten Gleichgewicht

Weiter wurden verschiedene Massnahmen ergriffen:

  • Zwei Mal wurde die Importperiode für Rindfleisch verlängert
  • Auf diese Weise konnten die Einfuhr der noch Anfang März freigegeben Importmengen für Rindfleisch vorübergehend ausgesetzt und auf später verschoben werden
  • Mit drei Millionen Franken Bundesgelder wurden Kalb-, Rind- und Gitzifleisch eingelagert

So habe man einen starken Preiseinbruch bei Kühen und Bankvieh verhindern und den Markt rasch wieder ins Gleichgewicht bringen können.

Rindfleisch-Nachfrage schnell gestiegen

Im April wurde im Detailhandel 40 Prozent mehr Rindfleisch verkauft als 2019, hinzukamen ein Drittel mehr Wurstwaren. Hackfleisch, Bratwurst und Cervelat waren die Gewinner, schreibt Proviande. 

In der Folge begannen die Schlachtviehpreise schon Ende April zu steigen, man konnte die Marktentlastungsmassnahmen für Rindfleisch einstellen. Anfang Mai wurde das eingefrorene Rindfleisch wieder freigegeben und eine Woche später hat Proviande wieder moderate Importe beantragt, die vom BLW bewilligt wurden. Seit Mitte Mai liegen die Kuh- und Bankviehpreise laut Proviande wider über dem Niveau von vor der Corona-Krise.

Die realisierten Preise scheinen sich zu erholen. (Grafik Proviande)

Das Angebot ist kleiner als die Nachfrage

Man erwartete bei den ersten Schlachtviehmärkten nach dem 11. Mai ein grosses Angebot, das allerdings ausblieb. Da die Nachfrage nach Rindfleisch nun so gross sei, ist es wichtig, die vormals zurückgehaltenen Tiere auf den Markt zu bringen, schreibt Proviande. 

Aktuell könne die Nachfrage nach Rindvieh nicht befriedigt werden und es zeichnen sich daher weitere Importanträge ab. Man erwarte eine weitere Veränderung der Nachfragelage, wenn die Grenzen wieder geöffnet werden und der Gastro-Sektor zum Normalbetrieb zurückkehrt. 

Verwandte Themen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Öffentliche Schlachtviehmärkte geschlossen: Die Berner Lösung
17.04.2020
Die Vermarktung des Schlachtviehs ist eine Herausforderung. Dem Schliessen der öffentlichen Märkte hat der Berner Bauernverband widerwillig zugeschaut und mögliche Hebel in Bewegung gesetzt, dass die Unterstützungsbeiträge nicht verloren gehen. Nun hat der Berner Regierungsrat reagiert.
Artikel lesen
Der Berner Bauernverband ist zufrieden. Seine Bemühungen im Bereich Schlachtviehmärkte hätten sich gelohnt, schreibt der Verband in einer Mitteilung. Vor dem Hintergrund der aktuellen Coronavirus-Krise und der bundesrätlich verordneten Schliessung der öffentlichen Schlachtviehmärkte hat der Berner Regierungsrat Sofortmassnahmen beschlossen und die geltende Verordnung über Produktion und ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns