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Bio wächst in Europa weiter: 9 Fakten zu den neusten Zahlen

Der Biomarkt legte 2018 in Europa um fast 8 Prozent auf 40,7 Milliarden Euro zu. Hier erfahren Sie 9 Fakten zu den neusten Zahlen.


Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL, die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) und Partner präsentieren heute die aktuellen Zahlen des europäischen Biosektors. 

1. Spanien hat die grösste Biofläche Europas

15,6 Millionen Hektaren Land wurden 2018 biologisch bewirtschaftet (Europäische Union: 13,8 Millionen Hektar). Mit 2,2 Millionen Hektaren ist Spanien weiterhin das Land mit der grössten Biofläche in Europa. An zweiter Stelle ist Frankreich (2,0 Millionen Hektar) und an Dritter Italien (2,0 Millionen Hektar). In der Schweiz sind es 160'992 Hektaren.

2. Die Biolandwirtschaftsfläche ist um mehr als eine Million Hektar grösser

Die Biofläche nahm in Europa um 1,25 Millionen Hektar und in der Europäischen Union um eine Million Hektar zu. Dies bedeute ein Zuwachs von  8,7 Prozent in Europa und 7,6 Prozent in der Europäischen Union. Im Jahr 2018 kamen in Frankreich mehr als 290'000 Hektar Biofläche hinzu und in Spanien mehr als 160'000 Hektar.

3. Liechtenstein hat weltweit den höchsten Bioanteil

Die Biofläche macht in Europa 3,1 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche und in der Europäischen Union 7,7 Prozent aus. In Europa (und weltweit) weist Liechtenstein mit 38,5 Prozent den höchsten Bioanteil an der landwirtschaftlichen Nutzfläche auf, gefolgt von Österreich, dem Land in der Europäischen Union mit dem höchsten Bioanteil (24,7 Prozent). In zehn europäischen Länder bewirtschaften mindestens 10 Prozent ihrer Landwirtschaftsfläche biologisch. In der Schweiz sind es 15,4 Prozent Bioanteil.

4. In Europa gibt es fast 420‘000 Bioproduzenten

In Europa gab es 2018 fast 420'000 Bioproduzenten und in der Europäischen Union über 330'000. Die Türkei ist das Land mit den meisten Biobetrieben (fast 80‘000). Die Anzahl der Produzenten in Europa wuchs 2018 um 5,4 Prozent (7,2 Prozent in der Europäischen Union). In der Schweiz sind es 7032 Produzenten.

5. Wachstum bei Verarbeitungsbetrieben und Importeuren

2018 gab es fast 76'000 Bioverarbeiter in Europa und etwa 71'000 in der Europäischen Union. Knapp 5'800 Importeure gab es in Europa und fast 5'000 in der Europäischen Union. Italien war mit über 20'000 das Land mit der grössten Anzahl an Verarbeitern war. Deutschland wies die meisten Importeure auf (über 1'700). In der Schweiz liegen lediglich die Zahlen von 2017 vor: Damals waren es 548 Importeure und 1289 Verarbeiter.

6. Umsätze für Bio liegen bei mehr als 40 Milliarden Euro

Die Einzelhandelsumsätze lagen in Europa bei 40,7 Milliarden Euro (37,4 Milliarden Euro in der Europäischen Union). Die Europäische Union ist nach den Vereinigten Staaten (40,6 Milliarden Euro) der zweitgrösste Binnenmarkt für Bioprodukte. Deutschland ist das europäische Land mit dem grössten Biomarkt (10,9 Milliarden Euro). in der Schweiz betrug der Umsatz 2,7 Milliarden.

7. Die Einzelhandelsumsätze steigen

Der europäische Markt verzeichnete 2018 ein Wachstum von 7,8 Prozent. In Frankreich (15,4 Prozent) war das Wachstum am grössten. Zwischen 2009-2018 hat sich der Einzelhandelsumsatz in Europa und der Europäischen Union mehr als verdoppelt.

8. Europäische Konsumenten kaufen mehr Bio 

In Europa gaben die Verbraucher 2018 pro Person 50 Euro für Biolebensmittel aus (Europäische Union: 76 Euro). Die Pro-Kopf-Verbraucherausgaben für Biolebensmittel haben sich zwischen 2009 und 2018 verdoppelt. 2018 gaben die Dänen und Schweizer am meisten für Biolebensmittel aus (312 Euro pro Kopf).

9. Dänemark hat den höchsten Biomarktanteil weltweit

Dänemark erreichte mit 11,5 Prozent den höchsten Bioanteil weltweit. Einzelne Produkte und Produktgruppen erreichten noch höhere Anteile. Etwa machten die Bio-Eier in mehreren Ländern um 30 Prozent des Wertes aller verkauften Eier aus. 

Datenerhebung

Das FiBL und AMI führen jeweils die Erhebungen zum Biolandbau durch. Die FiBL-Datenerhebung erfolgt im Rahmen der globalen Erhebung zum biologischen Landbau, welche vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, dem Internationalen Handelszentrum ITC, dem Coop Fonds für Nachhaltigkeit, der NürnbergMesse und IFOAM - Organics International unterstützt wird.

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