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Greenpeace: Verkaufsstatistik von Pflanzenschutzmittel sagt wenig aus

Greenpeace kritisert die Darstellung des BLWs zu den Verkaufszahlen von Pflanzenschutzmitteln. Die Menge sage per se nichts über das Risiko aus.


Die neuen Zahlen zu den Verkaufsmengen von Pflanzenschutzmitteln (PSM) bis 2018 zeigen erneut den Trend hin zu sinkenden Absatzzahlen, heisst es in der Medienmitteilung des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW) zur neuen Statistik (Weiterlesen). Greenpeace dagegen sieht in den Zahlen den Beweis dafür, dass die Bemühungen des Bundes zur Reduktion des Pestizideinsatzes nicht ausreichen, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

20 Tonnen mehr verkauft

Die Umweltorganisation betont, die Verkäufe hätten gegenüber 2017 sogar um 20 Tonnen zugenommen. Das BLW mache dafür die schwächere Wirkung biologischer Mittel verantwortlich. Dabei werde aber nicht erwähnt, dass die Absatzmenge von Wirkstoffen mit besonderem Risikopotenzial gestiegen sei.

Gefährliches und Harmloses zusammengezählt

Weiter gibt Greenpeace zu bedenken, dass das Total der Absatzzahlen wenig aussagekräftig sei, was das Risiko des allgemeinen PSM-Einsatzes in der Schweiz angeht. Dies, weil harmlose Mittel wie Kaolin mit hochgiftigen Neonicotinoiden wie Imidacloproid zusammengerechnet werden. 

Auch sei ein Indikator für das Risiko von Wirkstoffen bisher nicht vorgestellt worden, obwohl eben dieses Risiko von PSM gemäss Reduktionsplan des Bundes reduziert werden sollte.

Es fehlt eine Statistik zum Einsatz

Verkaufszahlen sind keine Verbrauchszahlen. In der Schweiz gibt es keine Statistik zum Einsatz von PSM, betont Greenpeace. Daher wisse man nicht genau, wo wann welche Wirkstoffe aufs Feld gelangen.

Zum Schluss kritisiert die Umweltorganisation das Zulassungsverfahren. Eine kürzlich durchgeführte Analyse dazu hätte Mängel aufgezeigt. 

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