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Apfelernte: Beim Pflücken Sortenunterschiede beachten

Die Apfelernte hat bereits in den frühen Lagen begonnen. Damit sich die Ernte problemlos ohne Zwischenfälle durchzieht, sollten unbedingt sortenspezifische Eigenschaften beachtet werden.


von Sabine Wieland, FOB, Inforama Oeschberg
Publiziert: 17.08.2019 / 16:11

Die Apfelernte hat in frühen Lagen bereits Anfang August mit Galmac angefangen. Diese Sorte ist aufgrund des frühen Reifezeitpunktes interessant. Beim Ernten können jedoch Druckstellen entstehen, die auf der hellen Fruchthaut umgehend als dunkle Flecken sichtbar werden. Die Früchte müssen besonders vorsichtig vom Baum gelöst und in die Kisten gelegt werden. Bei der Ernte jeder Sorte muss auf die sortenspezifischen Eigenschaften geachtet werden.

Qualitätsorientiert ernten

Die Ernte beginnt in den meisten Regionen in diesem Jahr acht bis zehn Tage später als im Vorjahr. Aktuell und in den kommenden Tagen startet in den Hauptanbaugebieten die Ernte der Sorten Gravensteiner, Summerred und Primerouge. Die Wahl des richtigen Pflückzeitpunkts ist entscheidend für die weitere Vermarktung.

Man unterscheidet zwischen Früh-, Herbst- und Lagersorten. Die Früchte sollten die sortentypische Form und den charakteristischen Geschmack, eine aufgehellte Grundfarbe sowie die sortentypische Deckfarbe und Fruchtfleischaufhellung aufweisen. Das Trenngewebe sollte ausgebildet sein, damit sich die Äpfel leicht vom Baum lösen. Frühsorten werden genussreif gepflückt und sofort vermarktet. Beim Reinbeissen sollten die Früchte also geniessbar und nicht mehr herb oder kratzend im Hals sein.

Reife-Index bestimmen

Bei den Herbst- und Lagersorten wird schweizweit eine gute Ernte erwartet. Dementsprechend sind die Produzenten angehalten, nur qualitativ hochstehende Ware zu ernten und einzulagern. Der Pflücktermin ist zwingend mit der Lager- und Verkaufsart abzustimmen. Idealerweise werden für die Bestimmung des Pflückzeitpunktes der Lagersorten der Zuckergehalt, der Stärkeabbau und die Fleischfestigkeit (Reife-Index) gemessen. Diese geben Auskunft über den Reifegrad der Früchte. Auf der Homepage des Schweizer Obstverbandes können die aktuellen Ernterichtwerte heruntergeladen werden.

Deckfarbe kann täuschen

Mit fast 25 Prozent der Anbaufläche in der Schweiz ist Gala nach wie vor der Spitzenreiter in der Sortenrangliste. Neue Mutanten haben ihren Weg in die Obstanlagen und -gärten gefunden. Die neuen Typen weisen eine bessere Ausfärbung auf. Als Nachteil hat sich jedoch gezeigt, dass diese Sorten aufgrund der frühen Ausfärbung zu früh geerntet werden könnten. Hier gilt es acht zu geben, die Mutanten wie Gala Schniga nicht vor der physiologischen Pflückreife zu ernten.

 

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