Ein Rechtsrutsch war bei den Wahlen von letztem Sonntag, 8. März 2026, sowohl im Nidwaldner Landrat als auch im Obwaldner Kantonsrat festzustellen. Die Parteien Mitte und FDP verloren, die SVP konnte in beiden Kantonen deutlich zulegen. Etwa gleich stark bleibe die bäuerliche Vertretung in den beiden Kantonen, sagt Linus Ettlin, Geschäftsführer der Bauernverbände Nidwalden, Obwalden und Uri, gegenüber der BauernZeitung. Im 55-köpfigen Obwaldner Kantonsrat sitzen künftig wieder neun Landwirtschaftsvertreter, im 60-köpfigen Nidwaldner Landrat sind es die sechs bisherigen Landwirtschaftsvertreter.
Die gewählten bäuerlichen Räte in Obwalden:
- Alfred von Ah, Sarnen, SVP, bisher;
- Peter Krummenacher, Sarnen, Die Mitte, bisher;
- Daniel Blättler, Kerns, SVP, bisher;
- Yvette Windlin, Kerns, Die Mitte, bisher;
- Petra Rohrer-Stimmig, Sachseln, Die Mitte, bisher;
- Marcel Jöri-Wallimann, Alpnach, Die Mitte, bisher;
- Simon Odermatt-Imfeld, Alpnach, Die Mitte, neu;
- Martin Hug, Alpnach, FDP. Die Liberalen, bisher;
- Peter Abächerli, Giswil, SVP, bisher.
Die gewählten bäuerlichen Landräte in Nidwalden:
- Beat Risi, Buochs, SVP, bisher;
- Josef Gabriel, Buochs, SVP, bisher;
- Peter Waser-Niederberger, Stans, SVP, bisher;
- Paul Odermatt, Oberdorf, Die Mitte, bisher;
- Thomas Käslin-Valsecci, Beckenried, Die Mitte, bisher;
- Andreas Suter, Wolfenschiessen, SVP, bisher.