Thema: Milch

Mehr Milch, mehr Druck – und ein Butterlager, das nicht leer wird
Die Zahlen für 2025 liegen auf dem Tisch: Die Schweizer Milchproduktion ist gewachsen – deutlich. Was der Marktlagebericht Februar 2026 der Schweizer Milchproduzenten für die Bauern bedeutet.
Emmi erhöht Umsatz auf 4,7 Milliarden
Zum elften Mal in Folge erhöht Emmi die Dividende – auf 17.50 Franken je Aktie. Als Hauptaktionärin profitieren davon auch die Zentralschweizer Milchproduzenten.
Während die Milchbranche leidet: Bio Fair erzielt 1.10 Franken pro Kilo
Der Verein hinter dem Aldi-Label «retour aux sources» koppelt Milch- und Rindfleischproduktion und bleibt von der Milchkrise verschont.
Bauern protestieren in Bern vor Mondelez-Sitz – Die Butterimporte sorgen für rote Köpfe
Rund 30 Bäuerinnen und Bauern kamen am Donnerstagmorgen, 19. Februar, nach Bern, um gegen die geplanten Butterimporte des Lebensmittelriesen Mondelez zu demonstrieren. «Obwohl die Schweizer Butterlager voll sind, plant der Toblerone-Hersteller einen massiven Import aus der EU», sagt Heinz Siegenthaler vom Bäuerlichen Zentrum Schweiz.
Der Weltmarktpreis für Milch steigt – C-Milchpreis reagiert auf tiefem Niveau
Zur Entlastung des Schweizer Milchmarkts müssen 77 Millionen kg C-Milch gehandelt werden. Nun scheint der Abwärtstrend der Milchpreise auf dem Weltmarkt gestoppt, die Preise steigen. Sind das gute Nachrichten auch für die Schweiz?
«Da stimmt also irgendetwas nicht»: Das Rätsel um importiertes Milchpulver
Stephan Hagenbuch von den Schweizer Milchproduzenten kritisiert: Alle Schokoladehersteller behaupten, nur Schweizer Milch zu verwenden – doch die Importzahlen sagen etwas anderes. Ein süsses Geheimnis?
Wirtschaftlichkeit von automatischen Melksystemen neu gedacht
In der Diskussion um automatische Melksysteme steht häufig die maximale Auslastung des Roboters im Fokus. Doch ist «voll ausgelastet» automatisch auch wirtschaftlich optimal?
Massnahmen zur kurzfristigen Senkung der Milchleistung und Verwertung der Milch auf dem Betrieb
Die Verarbeitungskapazitäten von Schweizer Milch stossen aktuell an ihre Grenzen. Die Folgen sind massiv tiefere Milchpreise für Übermengen. MilchproduzentInnen können die Milchleistung kurzfristig senken oder mehr Milch auf dem Betrieb verwerten.
«Niemand will wieder eine Milchkontingentierung»
Die zunehmenden Importe und die fehlende Mengensteuerung seien die Gründe für die hohen Milchmengen und sinkenden Preise, findet die Luzerner SVP-Landwirtschaftskommission. Den Standpunkt des grössten Zentralschweizer Milchkäufers zur aktuellen Krise erläutert ZMP-Geschäftsführer Pirmin Furrer.
Milchkrise: «Nicht Überproduktion, sondern Importe sind schuld» – Viral-Post findet Zuspruch bei Bauern
Ein Facebook-Post über die Schweizer Milchkrise wird vielfach geteilt. Bauern fühlen sich von den Medien missverstanden. Doch stimmen die Zahlen? Die BauernZeitung konfrontiert SMP-Direktor Stephan Hagenbuch mit den Vorwürfen.