Bauernzeitung | Logo | Home
Schweiz-International
Publiziert: 13.03.2018 / 15:49
China erlaubt Bayer Monsanto-Kauf unter Auflagen

Der Agrochemie- und Pharmakonzern Bayer hat bei der geplanten Übernahme des US-Saatgutproduzenten Monsanto eine weitere Hürde genommen. Das chinesische Wirtschaftsministerium stimmte dem Deal unter Auflagen zu, wie es am Dienstag auf seiner Webseite mitteilte.

Beide Konzerne sind auch in der Region aktiv. Zu den Bedingungen zähle neben dem Verkauf einiger Geschäfte mit Mais, Sojabohnen, Baumwolle sowie mit nicht-selektiven Unkrautvernichtern auch eine Veräusserung von Bayers Geschäft mit Gemüsesaatgut.

Bereits Anfang März hatte Bayer einen möglichen Verkauf der Gemüsesaatgut-Aktivitäten an den Konkurrenten BASF angekündigt. Es werden exklusive Gespräche geführt.

Mit diesem Schritt hofft Bayer, auch die EU-Kommission zu überzeugen, die Bedenken gegen den Monsanto-Kauf hat. Über den Verkauf einiger Geschäfte mit Saatgut und Unkrautvernichtungsmitteln an BASF hatten sich die Konzerne bereits im Oktober geeinigt.

Nach China müssen noch die EU und die USA dem Monsanto-Kauf zustimmen. Die EU hat eine Prüffrist bis Anfang April festgesetzt. Auch das US-Justizministerium könnte laut eines Medienberichts bis Anfang April eine Entscheidung treffen.

sda

Ähnliche Artikel

Emmi: ZBV prüft nächste Schritte

Am Donnerstag wurde bekannt, dass die Wettbewerbskommission bei Emmi keine unzulässigen Verhaltensweisen feststellen konnte. Der Zürcher Bauernverband (ZBV) ist mit dem Urteil nicht zufrieden und prüft nun weitere Schritte. 
22.06.2018

Waldeigentümer sollen für Klimaschutz abgegolten werden

Nationalrat Daniel Fässler (AI), Präsident von WaldSchweiz, will, dass sich die Waldeigentümer für den Klimaschutz einsetzen und dafür abgegolten werden.
22.06.2018

Ihr Beitrag wird überprüft. Beleidigende, rassistische, nicht in Schriftsprache verfasste oder nicht sachbezogene Beiträge werden gelöscht.