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Schweiz-International,GemüseFrüchte
Publiziert: 17.11.2014 / 09:15
D: Lebensmittelpreise folgen Agrarpreisen kaum

In Deutschland haben die Verbraucherpreise für Lebensmittel im Oktober 2014 im Mittel leicht über dem Vorjahresniveau gelegen, während sich die landwirtschaftlichen Erzeugerpreise meist klar unter dem Vergleichsniveau von 2013 bewegten.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilte, verteuerten sich Nahrungsgüter binnen Jahresfrist im Schnitt um 0,7 %; im September hatte sich das Plus allerdings noch auf 0,9 % belaufen. Insgesamt errechneten die Wiesbadener Statistiker für den Berichtsmonat - gemessen am Verbraucherpreisindex - eine Inflationsrate von 0,8 %.

Im Lebensmittelsegment mussten die Verbraucher laut Destatis vor allem für Tomaten und Weintrauben tiefer in die Tasche greifen als im Oktober 2013 und dafür 14,1 % beziehungsweise 12,0 % mehr Geld ausgeben. Auffällig war, dass Molkereiprodukte im Mittel noch um 6,5 % teurer waren als vor zwölf Monaten, obwohl der Milcherzeugerpreis bereits seit einigen Monaten fällt und längst unter das Vorjahresniveau gesunken ist. Butter allerdings, die von den Statistikern den Speisefetten und -ölen zugeordnet wird, war im Berichtsmonat um 19,1 % günstiger zu haben als vor Jahresfrist.

Auch die Schlachtviehnotierungen der Erzeuger bewegen sich seit einiger Zeit zum Teil deutlich unter dem Vorjahresniveau; bei den Preisen im Handel macht sich dies aber ebenfalls kaum bemerkbar: Fleisch und Fleischwaren kosteten durchschnittlich im Oktober 2014 nur 0,1 % weniger als ein Jahr zuvor.

AgE

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