Jil Schuller

j.schuller@bauernzeitung.ch

Die Biologin liebt nachhaltigen Pflanzenbau und verfolgt die Agrarpolitik akribisch. Sie will alles ganz genau wissen und dreht dafür jeden Stein um. Ihr Fachwissen macht sie zu einem wandelnden Lexikon, ihre Texte zu fundierten Fachstücken.

Alle Beiträge von Jil Schuller

  • Blattverlust bedeutet eine reduzierte Fotosynthese und somit Kosten, die sich über die Jahre kumulieren können.

    Die Linde auf dem Hausplatz herbstet im August: Ist sie noch zu retten?

    Linden haben eine Art Sicherheitsventil, sagt WSL-Forscher Arthur Gessler. Generell sollten Bäume im Sinne einer Rettungsaktion rechtzeitig bewässert werden. 20–50 Liter pro Tag könnten reichen.
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  • Bewässerung ist teuer und heuer für viele Kulturen die einzige Möglichkeit, Erträge und Qualitäten annähernd zu sichern.

    Mehrkosten, Einbussen, Qualitätsmängel: Detailhandel zeigt sich dialogbereit

    Ob die Abnehmerseite die Produzenten mit höheren Preisen unterstützt, bleibt unklar. Migros, Coop, Aldi und Lidl geben Auskunft, welche Möglichkeiten sie sehen.
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  • Der Sommer 2026 lässt Wiesen und Weiden im In- und Ausland verdorren, die Milchproduktion sinken und Kosten steigen.

    «Geschätzte Herren, Sie wissen es alle»: Steigt jetzt der Milch-Richtpreis?

    Der Richtpreis für A-Milch ist bis Dezember 2026 eingefroren. Seit diesem Entscheid hat sich die Lage allerdings grundlegend verändert und der Ruf nach einem Preissignal wird lauter.
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  • Bruno Zumbrunn steht in seinem Mais, der stark unter der Trockenheit gelitten hat. Nächstens wird er ihn silieren.

    Dürrejahr 2026: BLW erleichtert Futterimporte und Zahlungen

    Sicherung der Liquidität, weniger Hürden beim Futterkauf, Erleichterungen bei den Direktzahlungen und langfristige Projekte: Bund und Kantone sind aktiv. Dennoch bleibt die Lage für die Landwirt(innen) schwierig.
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  • Dieser Bach führt laut Pegel-Skala zu wenig Wasser. Ein Bild, das sich derzeit vielerorts zeigt.

    Knappes Wasser: Wie wird entschieden, wer Gewässer anzapfen darf?

    Verantwortlich für das Wassermanagement sind die Kantone, aber der Bund plant eine nationale Strategie und arbeitet an einer besseren Datengrundlage. Das soll bei Trockenheit Klarheit schaffen.
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  • Wie die Ernte nach wochenlangem Regenmangel und rekordhohen Temperaturen in Menge und Qualität ausfallen dürfte, zeigen erst die Ernteerhebungen im August.

    Die Lager sind geleert – die Kartoffelernte 2026 kann starten

    In der Kampagne 2025 wurde eine grosse Menge Kartoffeln als Überschuss verwertet. Für die kommenden Jahre befasst sich die Branche mit robusten Sorten – auch, was den Klimawandel angeht.
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  • Grasland ist stark von der Trockenheit betroffen, ebenso wie Kartoffeln, Zuckerrüben oder Sonnenblumen.

    Versicherung gegen Trockenheit: «Kurzfristig können wir solche Extremereignisse tragen»

    Jeder zweite Versicherte mit Trockenheitsabdeckung meldete bis Ende Juli einen Schaden bei der SH Group. Hinzu kamen parametrische Deckungen. Wie gross das Ausmass des Schadens ist, wird sich aber erst mit der Ernte der Sommerkulturen zeigen.
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  • So soll die Methan-Spaltungs-Anlage von Sixteen44 aussehen. Sie geht jetzt in den Praxistest.

    Mit einer Kiste im Stall Methan reduzieren – ist das möglich?

    Ein Schweizer Unternehmen hat eine Anlage entwickelt, die Methan aus Rindviehställen in CO2 und Wasserdampf umwandelt. Dank CO2-Zertifikaten soll sich das für Landwirt(innen) rentieren.
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