Jil Schuller
j.schuller@bauernzeitung.chAlle Beiträge von Jil Schuller

Bundesrat will Direktzahlungen kürzen, die Migros spendet zwei Millionen
Zugunsten der Armee ist der Bundesrat erneut auf Sparkurs. Die Migros hingegen bringt Millionen für existenzbedrohte Betriebe auf. Auch Private und Firmen sind zum Spenden aufgerufen.
Trockenfutter: wenig und teure Ware – aber Richtpreise bleiben gleich
Im Moment sind sämtliche Futterprodukte teuer und schwer erhältlich. Die Richtpreise für Gras- und Luzerneprodukte bewegen sich aber nicht.
Endlich Regen – bei der Düngung ist Zurückhaltung angesagt
In Ackerböden und Grünland setzt die Feuchtigkeit Nährstoffe frei. Hinzukommt Dünger, der nicht wie üblich aufgenommen wurde.
Nach vorzeitiger Maisernte: Vorsicht aktive Herbizide – da wächst kein Futter
Der Abbau der Wirkstoffe braucht Wasser. Das fehlte wochenlang. Intensive Bodenbearbeitung kann laut Fachleuten das Risiko senken, dass nach der Saat wegen Herbizidresten nichts wächst. Kressetest und Pflügen senken das Risiko.
Teure Bewässerung, geringere Ernte – warum steigen die Gemüsepreise nicht?
Mehrkosten, wie für die Bewässerung, müssten abgegolten werden. Aber der Verband Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP) und Faire Märkte Schweiz (FMS) sind sich nicht einig, wie das geschehen soll.
Gegen Getreideimporte: Kommission will «Windhund» an die Leine nehmen
Die Wirtschaftskommission des Ständerats (WAK-S) lehnt zwei Motionen ab und schlägt einen eigenen Weg vor, um den Importdruck im Brotgetreidemarkt anzugehen.
Futtermittel: «Temporäre Einschränkungen, aber Versorgung sichergestellt»
Herausfordernd seien derzeit die Logistik und Lieferzeiten, so die Fenaco. Vorübergehend könnten daher nicht alle Produkte verfügbar sein.
Das Schwarze Alpenschwein: Ein Raufutterverwerter für die Bergwiese mit Spezialeffekten
Die urtümliche Rasse ist neu als schweizerisch anerkannt und unterscheidet sich deutlich von ihren rosafarbenen Artgenossen. Die Tiere fressen viel Grünfutter, können Adlerfarn zurückdrängen und liefern nach 14 bis 15 Monaten Fleisch.
Effizienter dank geschützter Nährstoffe: Landwirte Lukas Streit und Jan Hug sind überzeugt
Bereits im Mai schliesst Lukas Streit die Düngung seines Weizens ab und muss somit fürs Düngen nicht mehr auf Regen warten. Jan Hug erzielt im Mais mit 150 kg/ha Unterfussdünger dieselben Erträge wie früher mit 200 kg/ha.
Wenn die Gülle trotz Dürre weg muss: «Möglichst stark verdünnt und wenig ausbringen»
Wo es noch ein wenig grün ist, richtet Gülle aktuell am wenigsten Schaden an. Berater Simon Jöhr rät aber zu genereller Vorsicht mit Düngen: Wenn der Regen kommt, dürften Nährstoffe en masse freigesetzt werden.