Jil Schuller

j.schuller@bauernzeitung.ch

Die Biologin liebt nachhaltigen Pflanzenbau und verfolgt die Agrarpolitik akribisch. Sie will alles ganz genau wissen und dreht dafür jeden Stein um. Ihr Fachwissen macht sie zu einem wandelnden Lexikon, ihre Texte zu fundierten Fachstücken.

Alle Beiträge von Jil Schuller

  • Beat Rölli ist Landwirt und Permakultur-Berater. Er arbeitet daran, seinen Betrieb wasserautark zu machen.

    Chuderboden auf dem Weg zur Wasserautarkie: ein Rezept, um den Boden zum Schwamm zu machen

    Beat Rölli will 10-mal mehr Wasser für Trockenzeiten speichern. Dafür setzt er auf viel Holz, Teiche und Gehölze.
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  • Die Saison hat vielversprechend begonnen, aber der Sommer war für die Kartoffeln definitiv wenig günstig.

    Kartoffelbranche reagiert, um die Folgen der Trockenheit abzufangen

    Die wenigen Kartoffeln der Ernte 2026 soll möglichst gut genutzt werden. Dafür passt die Branche Übernahmebedingungen an und setzt die Richtpreise am oberen Ende des Preisbandes.
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  • Für Sojaschrot ist die Schweiz fast vollständig auf Importe angewiesen. Es entsteht laut BWL bei der Herstellung von Sojaöl.

    Knappes Proteinfutter – rund 16000 t aus Pflichtlager freigegeben

    Das zuständige Bundesamt ermöglicht begrenzte Bezüge aus den Pflichtlagern. Bei einer weiteren Verschlechterung der Lage könnte auch die gesamte Menge freigegeben werden.
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  • Neben gestiegenen Kosten für die Betriebe spielte auch der erwartete Rückgang der Milchproduktion in den nächsten Monaten für den Beschluss der BOM eine Rolle.

    A-Richtpreis steigt um 4 Rappen und auch Zulage soll steigen

    Für das vierte Quartal 2026 steigt der Milchrichtpreis ausserordentlich auf 82 Rappen. Die Erhöhung sei das Resultat langer und intensiver Diskussionen.
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  • Bedenken wegen Lärm und Geruch sorgen immer wieder für Hürden beim Bau von Pouletmasthallen.

    Stefan Baumanns Odyssee zum Pouletstall – und was das RPG 2 ändert

    Schweizer Poulet ist gefragt. Aber neue Ställe – oder einen neuen Schlachthof – zu bauen, gestaltet sich schwierig. Das neue Raumplanungsgesetz gewährt gewisse Lockerungen, aber es fehlen Erfahrungen damit.
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  • Wissenschaftler empfehlen, für die mittel- bis langfristige Planung von einer «3-Grad-Welt» auszugehen. Es ist das heftigste der aktuellen Klimaszenarien.

    An den Klimawandel anpassen: eine Notwendigkeit mit Hürden

    Mögliche Anpassungsmassnahmen sind bekannt und in Listen gesammelt. Aber das Wissen muss in die Praxis – und die Rahmenbedingungen müssen stimmen, betont Selina Fischer vom Schweizer Bauernverband (SBV).
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  • Linda Schwarz hält Mutterkühe und spürt die Folgen des Klimawandels derzeit vor allem in der Tierhaltung und weniger im Ackerbau.

    Gesunde und fruchtbare Mutterkühe: «Sonst kann man bei Kühen nicht viel machen»

    Linda Schwarz sogt für Schatten auf der Weide und hätte gerne Speisesoja angebaut. Die Hitzeperioden werden länger, beobachtet die Zücherin.
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  • Silas Wyss` Hauptbetriebszweig ist die silofreie Milchproduktion. Den Ackerbau will er künftig zugunsten den Futterbaus reduzieren.

    Klimaanpassung: «Der grösste Vorteil ist, dass unsere Kühe gealpt werden»

    Man müsse sich mit dem Klimawandel auseinandersetzen, findet Silas Wyss. Im Berner Oberland setzt er künftig einen Schwerpunkt auf die Futterproduktion.
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  • Die Trockenheit verursacht auf den Betrieben immense Mehrkosten. Das müsste die Produzentenpreise rasch steigen lassen. Wie sieht es bei der Milch aus?

    Vor der Richtpreisverhandlung: Milchbauern fordern rasche Entlastung bei den Mehrkosten

    Am Donnerstag, 27. August, verhandelt der Vorstand der Branchenorganisation Milch (BOM) über die Richtpreise. Zwei Bauernverbände fordern rasche Massnahmen gegen die Zusatzkosten durch Hitze, Trockenheit und Futterknappheit. Die BOM signalisiert Gesprächsbereitschaft, dämpft aber die Erwartungen.
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  • Gipfeli sind der Klassiker, wenn es um Teiglinge und Importkonkurrenz geht. Bei diesem Produkt spielt für die Konsumenten die Herkunft eine klar untergeordnete Rolle.

    Getreideimporte: Warum Schutz für Schweizer Brotgetreide politisch heikel bleibt

    Der Freihandel mit der EU sei zum grossen Vorteil der Schweiz geregelt, sagen Bundesrat und Verwaltung. Das dürfe nicht riskiert werden. Aber die Getreidebranche sieht mit den Motionen Badertscher und Riem eine politische Lösung in Griffweite.
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