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Wertschöpfung: Verkaufen ohne Hofladen

Direktvermarktung als Alternative zum Verkauf an den Grosshandel liegt nicht allen. Es gibt aber auch noch den Verkauf an die Gastronomie und an Wiederverkäufer. Denn dort wird mit regionalen Produkten bei den Gästen und Kunden gepunktet.


Publiziert: 17.08.2018 / 11:13

Für die Steigerung der Wertschöpfung setzen immer mehr Landwirtschaftsbetriebe auf Direktvermarktung. Die Konsumenten schätzen diese Entwicklung und kaufen gerne bei «ihrer Bäuerin» ein. Für den Verkauf direkt an die Endverbraucher sind die gängigen Formen Hofladen und Markt, aber auch der Verkauf übers Internet, sinnvoll. 

Alternative zur Direktvermarktung

Nicht jeder Betrieb eignet sich vom Standort, den vorhandenen Produkten oder den Arbeitskapazitäten her für eine dieser Verkaufsformen. Dazu kommt: Wer gerne produziert oder verarbeitet, ist nicht zwingend eine gute Verkäuferin und schätzt den täglichen Umgang mit zahlreichen Menschen im Hofladen oder auf dem Markt. Die Absatzform muss also zwingend dem Betrieb und den Kompetenzen des Betriebsleiterpaars angepasst sein. Zwischen Hofladen und Lieferung an den Handel gibt es jedoch noch andere Formen des Verkaufs, beispielsweise an die Gastronomie und Gemeinschaftsgastronomie (Kantine, Heime, usw.).

Ziel ist gute Entlöhnung

Die Wertschöpfung findet auf verschiedenen Stufen statt:

  • Stufe 1 Urproduktion: Verkauf von Obst, Gemüse, Getreide, Vieh usw. in den Grosshandel.
  • Stufe 2 Verarbeitung, Lagerung: Verkauf an Detailhandel und Wiederverkäufer inklusive Gastronomie und Gemeinschaftsgastronomie.
  • Stufe 3 Vermarktung, Direktverkauf: Verkauf an Endverbraucher via Hofladen, Verkaufsautomat, Markt usw.

Jede zusätzliche Wertschöpfungsstufe bringt mehr Umsatz. Gleichzeitig muss mehr Arbeitsleistung in das Produkt gesteckt werden, um die nächste Wertschöpfungsstufe zu erreichen. Ziel für jeden Betrieb sollte es sein, die zusätzlich eingesetzte Arbeitszeit gut entlöhnen zu können. Nur dann generiert der Betriebszweig tatsächlich zusätzliches Einkommen und bindet nicht ausschliesslich zusätzliche Arbeitskräfte. 

Es lohnt sich deshalb, auch die zweite Wertschöpfungsstufe als Geschäftsidee für den Betrieb zu prüfen. Gastronomiebetriebe, aber auch Altersheime und andere Institutionen, haben den Wert von regionalen Produkten für ihre Küche längst entdeckt. Sie kommunizieren entsprechend und punkten damit bei ihren Gästen. Dazu kommen Läden und Wiederverkäufer, die ihr Sortiment gerne mit regionalen Produkten ergänzen und damit ihre Kundinnen und Kunden begeistern. Diese Art von Vermarktung bringt eine Wertschöpfungssteigerung, ohne den Arbeitsaufwand für und den Umsatz aus dem Verkauf an die Endverbraucher.

Lisa Vogt Altermatt, 
Hauswirtschaft, Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg

Den ausführlichen Artikel zum Thema lesen Sie in der Printausgabe der BauernZeitung vom 17. August.

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