Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Werbung

Weidestrategie: Mit Mob-Grazing gegen trockene Weiden

Hitzeperioden sind auch für das Grasland Schweiz eine Herausforderung. Mob-Grazing macht es möglich trockenen Weiden entgegenzuwirken.


Publiziert: 16.07.2019 / 13:09 | Aktualisiert: 13.08.2019 / 17:05
Previous Next

Der trockene Sommer 2018 führte vielerorts in der Schweiz zu Futtermangel. Einige Tierhalter mussten sogar ihr Vieh verkaufen. Das Ereignis soll keine Ausnahme bleiben, ohne Klimaschutzmassnahmen dürfte die mittlere Sommertemperatur bis Ende des Jahrhunderts um weitere 6°C steigen. 

Gegen die Trockenheit weiden

Mob-Grazing wurde entwickelt, um den Auswirkungen von Trockenheit entgegenzuwirken. Dabei weidet eine Herde auf engem Raum für eine kurze Zeit. Die Methodik wird in Nordamerika angewendet und findet langsam ihren Weg nach Europa. Gemäss der Konzepterstellung für die Weidestrategie Mob Grazing für einen Mutterkuhbetrieb in Niederösterreich, hat die Methodik drei Hauptmerkmale:

  • Hohe Besatzdichte - viel Vieh auf wenig Raum
  • Hoher Aufwuchs - und nicht mehr als 50% Biomasse fressen lassen
  • Lange Rastzeit - zwischen 40 bis 60 Tage im Sommer

Mob-Grazing umsetzen und planen

Für Mob-Grazing wird die Weide in gleichmässige Flächen unterteilt. Der "Mob", also die Herde, grast intensiv auf einer einzelnen Fläche während rund 24 Stunden. Danach soll die Fläche für 40-60 Tage ruhen und nachwachsen. Die gesamte Weidefläche muss also entsprechend in einzelnen Flächen geplant und unterteilt werden.

Die Bestatzdichte kann als Wert beschrieben werden, welcher die Anzahl der Tiere auf einer abgegrenzten Fläche angibt. Eine hohe Besatzdichte vermindert die Futterselektion und verbessert die Dungverteilung. Beim Versuch in Österreich, wurde eine Besatzdichte von 600 t/ha ermittelt. Andere Quellen geben eine Fläche zwischen 15-55 m2 pro Tier an.

Mehr über Mob-Grazing 

Für die Schweiz fehlt es zur Zeit noch an Erkenntnissen. An deutschsprachigen Inhalten zum Thema mangelt es allgemein, die österreichische Studie und die Berichte (1,2) dazu vom Autor Manuel Winter sind zwei Ausnahmen. Im englischsprachigen Raum erscheint mehr über das Thema, im Internet finden sich ausführliche Artikel (1,2,3,4,5) und Videos(1,2,3).

Das Schnupperabo für Sie

Für 20 Franken erhalten Sie die BauernZeitung jetzt 3 Monate in gedruckter Form nach Hause geschickt. Auf Wunsch erhalten Sie zusätzlich einen Online-Zugriff. Ohne Verpflichtungen oder automatischer Vertragsverlängerung. Jetzt bestellen!

Werbung
Werbung
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Klimawandel: Viele Bauern von eigener Wasserquelle abhängig
14.07.2019
Eine Umfrage nach dem Hitzesommer 2018 bei über 2000 Landwirten zeigt: Ganze 36 Prozent der befragten Betriebe sind von einer eigenen Wasserquelle abhängig.
Artikel lesen
Der Hitzesommer 2018 liess nicht nur Herr und Frau Schweizer unter der Hitze ächzen, er stellte vielerorts auch die Bauernfamilien vor Probleme. Der Schweizer Bauernverband (SBV) nahm dies zum Anlass für eine Umfrage. Die Resultate wurden am Donnerstag im Rahmen einer Medienkonferenz zum Klimawandel vorgestellt. "Abhängigkeit ist heikel" Total haben sich 2507 Betriebe an der generellen Umfrage ...
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!