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Was muss auf der Konfi-Etikette stehen?

Das per 1. Mai 2017 geänderte Lebensmittelgesetz beinhaltet Übergangsfristen, etwa für die Kennzeichnung von Etiketten.


Die Sommerzeit ist vorbei und die Konfitüren und Fruchtaufstriche sind grösstenteils hergestellt. Kein Problem, denn auf der Ebene der Produktion darf auch nach der Gesetzesänderung vom 1. Mai 2017 alles im gewohnten professionellen Stil weiter-
laufen. Änderungen gibt es jedoch in der Kennzeichnung. Die Etiketten müssen bis zum 1. Mai 2021 angepasst sein. Alte Etiketten-Chargen können noch aufgebraucht werden. Die Kennzeichnung je Produkt soll jedoch bis Ende der Übergangsfrist konsequent entweder nach altem oder bereits nach neuem Recht angewendet werden.

Was heisst «lokal» ?

Bauernfamilien mit Direktvermarktung, die ihre Produkte handwerklich herstellen, diese lokal und direkt an den Kunden verkaufen, profitieren von einer Vereinfachung der Kennzeichnung. Doch wie ist der Begriff «lokal» definiert? Keine einfache Frage, wenn man ganz Europa betrachtet. Da sich das neue Gesetz dem europäischen annäherte, müssten solche Begriffe nun einheitlich geregelt sein. In Deutschland gilt als «lokal», was in einem Bundesland hergestellt wird. Vergleicht man dies mit der Schweiz, muss man sagen, dass «lokal» flächenmässig fast das ganze Einzugsgebiet der Schweiz betreffen würde. Weil der Begriff schwer einzuordnen ist und Grenzkantone ihn wahrscheinlich anders definieren als Kantone der Zentralschweiz, ist es empfehlenswert, beim kantonalen Amt für Verbraucherschutz nachzufragen, wie der Begriff «lokal» im eigenen Kanton definiert wird.

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Manuela Isenschmid-Huber Hauswirtschaft,  Landwirtschaftliches  Zentrum Liebegg 

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