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Vereinzelte Feuerbrandmeldungen in der Ostschweiz

Im Kanton Thurgau musste eine Birnenanlage gerodet werden. Ansonsten ist von Einzelinfektionen die Rede, die mit Rückschnitt saniert werden konnten.


Das Auftreten der Bakterienkrankheit Feuerbrand ist dieses Jahr vor allem regional. Das sagen die kantonalen Obstfachstellen auf Anfrage. Letzte Woche vermeldete der Kanton Graubünden Feuerbrandfälle in Hausgärten.

Oberthurgau stärker betroffen

Im Kanton Thurgau gab es Meldungen über Feuerbrandinfektionen auf Äpfel-, Birnen- und Quittenbäumen. Diese Infektionsherde befanden sich schwerpunktmässig im Oberthurgau, in den Gemeinden Egnach und Roggwil. «Es handelt sich in den meisten Fällen um Anlagen oder Hochstammbäume, welche bereits eine Vorgeschichte haben», sagt Anja Ackermann von der Fachstelle Obstbau am BBZ Arenenberg. «Dort ist  früher schon Befall ­aufgetreten, es wurde ein Rückschnitt vorgenommen.» Urs Müller, der die Thurgauer Obstfachstelle leitet, berichtet zudem von einer Birnenparzelle, die komplett gerodet werden musste. Der Schaden beläuft sich dort auf 50'000 Franken.

Meist Einzelinfektionen in St. Gallen

Einzelne Meldungen über Feuerbrandbefall in Kernobstanlagen gehen derzeit im Kanton St. Gallen ein, wie Richard Hollenstein, Fachstellenleiter Obstbau am Landwirtschaftlichen Zentrum St. Gallen (LZSG), sagt. Es handle sich in den meisten Fällen um Einzelinfektionen bei einzelnen Sorten aus frühen und mittleren Lagen. «Wenige Betriebe melden bei einzelnen Sorten einen mittleren Befall. Der Befall kann derzeit mit Rückriss saniert werden», ergänzt Hollenstein.

Viel Befall auf Quittenbäumen

Vereinzelte Fälle vermeldet auch der Kanton Zürich. Laut David Szalatnay, Fachstelle Obst am Strickhof, ist vor allem der südliche Teil im Zürcher Oberland betroffen. Dort sei der Feuerbrand in zwei Obstanlagen aufgetreten, die nun saniert werden müssen. Zu Rodungen ist es bisher nicht gekommen. «Quitten sind dieses Jahr sehr stark betroffen», stellt Szalatnay fest. Er geht davon aus, dass es hier noch mehr Meldungen geben wird, «möglicherweise auch bei Weissdorn, da dieser zeitgleich geblüht hat».

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