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Unverblümt: So verdreht Tierli-Moser die Köpfe der Konsumentinnen

Kolumnist Thomas Hodel ist über den Inhalt der Sendung im Schweizer Fernsehen alles andere als begeistert. Es sei eine reine Werbeveranstaltung für die anstehenden Initiativen gewesen.


Dass SRF nicht zimperlich ist, wenn es darum geht die Landwirtschaft zu kritisieren, ist nichts Neues. Was der liebe Herr Moser in der letzten «Netz-Natur»-Sendung geboten hat, war eine neue Dimension, was staatlich finanzierte Meinungsbildung betrifft. Chapeau, wirklich! Es war eine Glanzleistung und könnte für Schulungszwecke für angehende Marketingstrategen verwendet werden! Die Sendung war eine lehrbuchmässige, 50-minütige Werbung für die Trinkwasser- und Pestizidverbots-Initiative. Keine NGO und auch nicht Frau Herren, die versucht hatte, die Feldrandwerbung der Bauern zu verbieten, hätte eine so gute Werbeproduktion hinbekommen.

Der Bauer aus Sicht des Konsumenten kommt oft schlecht weg

Und die Wirkung lässt sich zeigen. Auf «20 Minuten» kommentierte etwa ein Leser mit dem Namen Denker1: «Es wird Zeit unseren Pestizid und Fungizid spritzenden, respektive Antibiotika verfütternden Bauern endlich die Sozialgelder (Direktzahlungen) zu streichen oder diese an tier- und umweltverträgliche Vorgaben zu knüpfen!» Dieser Kommentar zeigt für mich die weitläufige Meinung der Bevölkerung, die Bauern würden alles daran setzen, alles und jeden zu vergiften. Alternativen gibt es sehr wohl! Etwa Permakultur betreiben, sprich die Wechselwirkungen von Pflanzen und Boden optimal durch Mischkulturen ausnutzen und gewiss würde man sogar Ertragssteigerungen erreichen!

Viel Arbeit für viele Hände, doch das  geht oft vergessen

Doch eines geht den Ökoromantikern immer wieder vergessen, und zwar sind das die Hände! Nur um eine Hektare so zu bewirtschaften wie es von «Netz Natur» immer wieder propagiert wird, braucht es eine ganze Schar von Arbeitern, die immer wieder jäten, faule Pflanzen entfernen und die ganze Ernte von Hand einfahren, da man ja nicht grossflächig mit Maschinen arbeiten kann! Eine kostendeckende Produktion ist so nicht möglich, es sei denn man findet Leute, die bereit sind, ihre Freizeit oder über 20 Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel auszugeben. Abzuschätzen, wie viele solche Leute es hierzulande gibt, überlasse ich Ihnen.

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