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Unverblümt: Mal die Viehzucht-Power zugunsten des Milchpreises einsetzen

In der Kolumne, in der Männer kein Blatt vor den Mund nehmen, sagt Redaktor Peter Fankhauser, man solle den Elan der in die Viehzucht fliesst, mal für Milchpreisverhandlungen einsetzen.


Es zeigt sich einmal mehr, die Viehzucht ist emotional, sehr emotional sogar. Schreibt man einmal über Red Holstein, Klon-Stiere oder ansteigende Becken, schon gehen die Wogen hoch. Das Thema scheint zu polarisieren und sorgt für heisse Diskussionen.

Die Wahrheit tut weh

Es ist gut, wenn sich engagierte Züchter zu Wort melden. Es ist gut, wenn daraus konstruktive Gespräche entstehen. Manchmal liegt man mit seiner Ansicht falsch, manchmal tut die Wahrheit auch einfach weh. Wenn es aber um den Milchpreis geht, vermisse ich diese Viehzucht-Euphorie. Die Milchkäufer können machen was sie wollen, keine Stimme aus den Viehzuchtkreisen getraut sich, hier den Finger hochzuheben.

Klontier oder rentable Milchkuh

Sind Munis, Abstammungen oder genomische Zuchtwerte wirklich viel wichtiger als ein gerechter Milchpreis? Sind Nachkommen von Klonstieren wirklich viel besser als eine rentable Milchproduktion? Klar, es ist viel einfacher, mit seiner schönen Kuh zu prahlen, statt dem Milchkäufer einmal die Meinung zu sagen? Auch die Preissenkung eines grossen Zentralschweizer Milchabnehmers auf den 1. Juli löste keine grossen Diskussionen aus. Schnell könnten andere Milchabnehmer das Gleiche tun. Warum gehen die Züchter hier nicht auf die Barrikade, statt nur die Faust im Sack zu machen?

Macht der Milchkäufer

Die Milchkäufer können machen was sie wollen, keine Stimme aus den Viehzuchtkreisen getraut sich, hier den Finger hochzuheben. Ist es nicht höchste Zeit, dass sich alle Züchter und Milchproduzenten endlich geeinigt gegen den schlechten Milchpreis einsetzen? Vielleicht sähe der Milchmarkt schon bald anders aus. Es ist halt einfacher, mit seiner Kuh an eine Viehausstellung zu gehen, und dort über die schlechten Milchpreise herzuziehen.

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