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Unverblümt: Die AP 22+ ist ein neuer, mehrjähriger Plan, wie im kommunistischen China

Kolumnist Thomas Hodel findet klare Worte zur AP 22+.


Die neue Agrarpolitik wird heiss diskutiert. Der Bundesrat möchte die Anforderungen für die Direktzahlungsberechtigung erhöhen. Ähnlich wie im kommunistischen China wird uns ein neuer mehrjähriger Plan befohlen. Doch wird die AP 22+ «der grosse Sprung nach vorn» sein? Das EFZ-Zertifikat und der Besuch von mindestens drei Modulen der Betriebsleiterschule sollen neu die Mindestanforderung für die Direktzahlungsberechtigung sein. In meinen Augen eine Diskriminierung von praktischen Talenten, die schulisch weniger begabt sind. Was, wenn die Betriebsnachfolge daran scheitert?

Keine Direktzahlungen mehr

Keineswegs möchte ich eine fundierte Ausbildung als überflüssig darstellen. Doch ist es wirklich eine glorreiche Idee, hochbegabte Praktiker aus dem Direktzahlungssystem auszuschliessen? Für mich besteht Intelligenz nicht rein aus schulischen Leistungen. Es gibt da zum Beispiel noch die soziale Intelligenz. Nicht jeder Mensch ist gleich gut in der Lage, mit anderen Kontakte zu knüpfen und sich Menschenkenntnisse anzueignen. Eine weitere Gabe, welche für mich nichts mit den schulischen Fähigkeiten zu tun hat, ist die unternehmerische Intelligenz. Die Geschichte hat schon manchen Sonderling an die Spitze gebracht. Zum Beispiel Winston Churchill, der es als miserabler Schüler zum Premierminister von Grossbritannien und zum Nobelpreisträger für Literatur gebracht hat.

Ideen der Agrarpraktiker 

Auch mit einer Attestausbildung ist es möglich, einen Landwirtschaftsbetrieb profitabel zu führen. Das beweisen zahlreiche Berufsleute, welche einen Betrieb drei Jahre erfolgreich bewirtschaftet haben, um die Starthilfe zu erlangen. Es gibt viele Beispiele, dass ein Agrarpraktiker unter Umständen besser wirtschaftet und glorreichere Ideen hervorbringt, als ein studierter Agronom.

Thomas Hodel ist Landwirt und studiert an der HAFL in Zollikofen Agronomie.

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