Regula Betschart, Sattel (Kanton Schwyz)

[IMG 2] Wir züchten Classic-Lamas seit 1993. Dieser peruanische Typ hat wenig Wolle, daher ist das bei uns kein Thema. Wir setzten die Tiere in den steilen Lagen für die Landschaftspflege ein, dafür sind sie als Schwielensohler sehr gut ge-eignet. Ausserdem lesen wir Tiere für den Herdenschutz aus, dafür braucht es Lama-Wallache, die wir jeweils zu zweit abgeben. Auf dem Hof haben wir ein Agrotourismus-Angebot mit Tipis, wo wir auch Kurztrekkings mit den Lamasanbieten. Die Leute kommen zu uns wegen der Lamas.

Rolf Fedier, Bristen (Kanton Uri)

[IMG 3] Auf unserem Betrieb haben wir 60 Classic-Lamas. Die Tiere üben auf mich eine gewisse Faszination aus. Sie sind Schwielengänger und verursachen auch in steilen Lagen kaum Trittschäden. Von irgendwas müssen wir auch leben, deshalb ist ein Betriebszweig die Vermarktung von Fleisch, was etwa 80 Prozent der Einnahmen ausmacht. Wir verkaufen alles, was an Fleisch auch bei anderen Tieren vermarktet wird, von Mischpaketen über Trockenwurst bis Trockenfleisch. Zusätzlich bieten wir Trekking an.

Rolf Zaugg, Zäziwil (Kanton Bern)

[IMG 4] Wir züchten Alpakas und nutzen sie von der Wolle über Freizeitaktivitäten und Spaziergänge bis zum Fleisch. Ich habe die Ausbildung als Fachkraft für tiergestützte Therapie und Pädagogik. Die Nachfrage dafür ist gross, leider wird es von den Krankenkassen nicht unterstützt und somit wird das Angebot selten genutzt. Meine Beobachtung ist, dass die Alpakas sehr gut einschätzen können, wie es den Menschen geht, sie scannen den Menschen. Ich kann selber sehr gut herunterfahren bei den Tieren.