Für Futterkohle muss alles Material gleichmässig in Kohleform und in gleichmässiger Struktur vorhanden sein. Anders als bei Grillkohle darf es keine nur teilverkohlten Holzreste enthalten.

Höchstgehalt an PAK darf den Wert von 4 mg/kg nicht überschreiten

Ein zentraler Parameter ist der Höchstgehalt an PAK (polyzyklische aromatisierte Kohlenwasserstoffe; sie gelten als krebserregend). Dieser Gehalt darf den Wert von 4 mg/kg nicht überschreiten. Um das zu erreichen, ist eine genaue Prozessführung bei hoher Temperatur wichtig.

Futterkohle stammt aus der Pyrolyseanlage

Futterkohle stammt daher auch nicht aus einem Kohlenmeiler im Wald, sondern aus einer Pyrolyseanlage, wo das Ausgangsmaterial bei Temperaturen von um die 500 Grad und ohne Sauerstoff verkohlt. Die Anlagen können hierfür neben Holz auch feuchtes organisches Material, wie zum Beispiel Gartenhäckselabfälle, verwerten. 

 

Ein uraltes Heilmittel gegen Durchfall

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