Simone Barth
Alle Beiträge von Simone Barth

Steigende Antibiotikazahlen bei Milchkühen: die Kälber als Ausweg?
In der Sommersession behandelt der Nationalrat die Motion zur muttergebundenen Kälberaufzucht. Der Bundesrat empfiehlt die Ablehnung.
Richtpreisdebatte: Migros und Coop zwischen Bekenntnis und Schweigen
Neue Vollkostenberechnungen zeigen: Weizenproduzenten erhalten beim heutigen Richtpreis bereits weniger, als ihnen das Landwirtschaftsgesetz zuspricht. Die Müller fordern trotzdem eine Senkung um 8 bis 10 Franken. Wir haben Migros und Coop konfrontiert.
Ein politisches Wochenende, das die Landwirtschaft noch lange beschäftigen wird
Nachhaltigkeitsinitiative gescheitert, Mercosur-Streit eskaliert: Zwei Tage, die zeigen, wie gross der Druck auf die Schweizer Landwirtschaft geworden ist.
Weniger Antibiotika im Kuhstall – aber wie?
Die BauernZeitung lädt zum Praxisabend: Jede Schweizer Milchkuh wird statistisch mehr als einmal pro Jahr antibiotisch behandelt. Auf manchen Betrieben sieht das ganz anders aus – dank komplementärmedizinischer Begleitung.
Hanspeter Egli: «Der Abgang war auch für mich überraschend»
Er war seit der Gründung dabei und prägte die Vereinigten Milchbauern Mitte-Ost wie kein anderer – bis er von einem Tag auf den anderen im Februar 2026 von der Bühne verschwand. Hanspeter Egli erklärt, was damals wirklich passierte.
«Standortangepasst» – ein Begriff ohne Inhalt
Das Bundesamt für Landwirtschaft hat keine Antwort darauf, wieviel importiertes Futter eine standortangepasste Tierhaltung verträgt. Beim Protein für Schweine und Geflügel kommen bereits heute drei von vier Tonnen aus dem Ausland – Tendenz steigend.
Gedruckt, bevor gefragt – Boris Beuret und die Kunst der vorauseilenden Einladung
Eine Pressekonferenz zum Schweizer Milchmarkt – und der Präsident der Schweizer Milchproduzenten steht auf dem Programm. Soweit der Plan. Dass Boris Beuret davon erst erfuhr, als die Einladungen anscheinend bereits gedruckt waren, ist das eine. Dass er nie zugesagt hatte, das andere. Was blieb: der Rotstift.
Der Schweinemarkt zeigt, was er kann: Fr. 2.50 pro Kilo und kein Ende in Sicht
Fr. 2.50 pro Kilogramm Schlachtgewicht, mitten in der Grillsaison. Zum dritten Mal innert weniger Monate ein massiver Preisschock: erst zweimal 70 Rappen, dann 50 Rappen, jetzt nochmals 70 Rappen. Noch nie war der Schweinepreis so tief, zumindest inflationsbereinigt. Die BauernZeitung hat Bell und den Thurgauer Schweinehalter Hansruedi Buff befragt. Die Antworten liegen weit auseinander.
Die Geschichte von Argenta: eingeklemmt, erschöpft und schliesslich doch gerettet
Eine Ziege steckt mit dem Bein in einer Astgabel fest, der Tierarzt kann erst am nächsten Morgen kommen, und die Besitzerin wohnt so abgelegen, dass sie auf sich allein gestellt ist. Eine Geschichte, wie sie der Stallalltag schreibt – und wie homöopathische Fernberatung in der Not helfen kann. Kometian hat den Fall dokumentiert.
«Ich bin ein Branchenmensch» – Markus Zemp nimmt Abschied
Markus Zemp tritt zum zweiten Mal als Proviande-Präsident ab – und diesmal definitiv. An der DV vom 26. Juni 2026 im jurassischen Vicques übergibt er das Amt an Heinz Mollet. Ein Gespräch über Sitzungskultur und Scherbenhaufen, über DNA-Proben und zehn Minuten Bedenkzeit.