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Familie Graf aus Davos setzt auf Aufzucht

Gut, steigen noch Betriebe in die Aufzucht ein, denn solche Plätze fehlen zurzeit. Monika Graf und ihr Sohn Nando in Davos Laret setzen seit drei Jahren auf Aufzucht. Auslöser war der Tod von Monikas Mann. «Danach stellten wir von Milchwirtschaft auf Aufzucht um», erzählt die Bäuerin. Ihr Sohn wollte nicht unbedingt melken, aber hat viel Freude am Jungvieh.

Am Anfang sei es schwierig gewesen, Aufzuchtkälber zu finden. Zuerst meldeten sich Betriebsleiter aus der Umgebung. Aber durch Mund-zu-Mund-Propaganda hätte sich die Qualität herumgesprochen. «Wenn man es recht macht, melden sich die Betriebe von allein», sagt Monika Graf. Nando halte die Kälber, als wären es seine eigenen. Gleichzeitig erfülle es ihn, wenn er die Rinder gut und kräftig und vor allem tragend zurückgeben könne. Heute sind alle 46 Aufzuchtplätze besetzt, nicht nur mit Tieren aus Graubünden, sondern auch aus Nachbarkantonen. Geschätzt werde, dass zum Betrieb eine eigene Alp gehört.

«Wenn man es recht macht, melden sich die Betriebe von allein.»

Monika Graf

«Gerne kommen die Betriebsleiter ab und zu auf Besuch, besonders auf diese Alp.» Der Kontakt zu den Betriebsleitern sei intensiv und regelmässig.

Stallerweiterung geplant

Mutter und Sohn wollen den Betriebszweig ausbauen. Die Hofübergabe und ein Stallum- und -ausbau sind auf 2025 geplant. «Dann haben wir Platz für 66 Aufzuchtkälber. Wir freuen uns auf neue gute Aufzuchtpartnerschaften», sagt Monika Graf.

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