Am Anfang sei es schwierig gewesen, Aufzuchtkälber zu finden. Zuerst meldeten sich Betriebsleiter aus der Umgebung. Aber durch Mund-zu-Mund-Propaganda hätte sich die Qualität herumgesprochen. «Wenn man es recht macht, melden sich die Betriebe von allein», sagt Monika Graf. Nando halte die Kälber, als wären es seine eigenen. Gleichzeitig erfülle es ihn, wenn er die Rinder gut und kräftig und vor allem tragend zurückgeben könne. Heute sind alle 46 Aufzuchtplätze besetzt, nicht nur mit Tieren aus Graubünden, sondern auch aus Nachbarkantonen. Geschätzt werde, dass zum Betrieb eine eigene Alp gehört.

«Wenn man es recht macht, melden sich die Betriebe von allein.»

Monika Graf

«Gerne kommen die Betriebsleiter ab und zu auf Besuch, besonders auf diese Alp.» Der Kontakt zu den Betriebsleitern sei intensiv und regelmässig.

Stallerweiterung geplant

Mutter und Sohn wollen den Betriebszweig ausbauen. Die Hofübergabe und ein Stallum- und -ausbau sind auf 2025 geplant. «Dann haben wir Platz für 66 Aufzuchtkälber. Wir freuen uns auf neue gute Aufzuchtpartnerschaften», sagt Monika Graf.