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Suizide: «Not nicht für negative Schlagzeilen missbrauchen»

Peter Brügger, Bauernsekretär des Solothurner Bauernverbands, kritisiert bäuerliche Gruppierungen, die Selbstmorde in bäuerlichen Kreisen für standespolitische Forderungen heranziehen.


Der "Blick" hat in den letzten Wochen mehrfach über Suizide in der Landwirtschaft berichtet. Letzter Beitrag zu diesem Thema erschien vor wenigen Tagen: Bauern-Zentrum droht mit "weiteren Suiziden". Im Artikel wird Heinz Siegenthaler, Präsident des Bäuerliche Zentrums Schweiz (BZS), mit folgenden Worten zitiert: "Wenn wir nicht bald den Richtpreis mit den normalen Abzügen bezahlt bekommen, wird es weitere Suizide geben."

Peter Brügger, Bauernsekretär des Solothurner Bauernverbands, kritisiert diese Aussage als pietätlos. "Es zeugt von einer Respektlosigkeit gegenüber den Opfern von Suiziden und deren Angehörigen, wenn diese tragischen Ereignisse für politische Propaganda herhalten müssen", schreibt Brügger in einem Online-Kommentar. Es sei billigste Propaganda, aus Selbstmorden politische Forderungen abzuleiten und mit weiteren Suiziden zu drohen, wenn die Agrarpolitik nicht ändere. "Auch politische Splittergruppen sollten anerkennen, dass mehr Ehrlichkeit in der Politik die betroffenen Menschen langfristig vor grösseren Frustrationen schützt. Dazu gehört auch, dass nicht Forderungen in die Welt gesetzt werden, die aus dem Blauen heraus kommen, aber einfach für die Bauern gut tönen."

lid

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