Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Schweizer Milch und Milchprodukten 2020 mit deutlich mehr Absatz

Schweizer Milch und Milchprodukte sind zwar nicht erst seit dem letzten Jahr beliebt, trotzdem war das letzte Jahr auch für diese Produkte ein Aussergewöhnliches. Ob Milch, Käse, Joghurt oder Quark: Bei praktisch allen Milchprodukten zeigte sich im Detailhandel 2020 eine erhöhte Nachfrage.


Rekordverdächtig sei unter anderem der Absatz von Butter: Dieser habe um 15 Prozent gegenüber Vorjahr zugelegt, schreibt der Verband der Schweizer Milchproduzenten (SMP) in einer Mitteilung. Im Vergleich dazu sei der Butterabsatz 2019 gegenüber 2018 nur um 2,2 Prozent gestiegen. Auch die Entwicklung von Frischmilch sei interessant zu beobachten gewesen: Im Januar 2020 habe Frischmilch noch einen Absatzrückgang von 1 Prozent verzeichnet. Schon im März, also während des ersten Lockdowns, habe der Absatz aber mit rund 24 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zugenommen, schreibt die SMP weiter.

Mehr Kochen, weniger Einkaufstourismus

Die Gründe für den Absatzanstieg von praktisch allen Milchprodukten vermutet die SMP zum einen beim Homeoffice und geschlossene Restaurants. Beides habe ein vermehrtes Kochen zu Hause bewirkt. Andererseits seien auch die Grenzen geschlossen gewesen, was den Einkaufstourismus praktisch verunmöglicht habe. So hätten sich die Pandemiemassnahmen positiv auf den Verkauf von Schweizer Milchprodukten ausgewirkt.

Verändert sich das Konsumverhalten wieder?

Ob das Rekordhoch so weitergehe, werde sich erst zeigen, schreibt die SMP weiter. Auch die Absätze vom aktuellen Jahr 2021 würden bei allen Teilmärkten deutlich über den Werten von 2019 liegen (siehe Kasten). Der Vergleich vom aktuellen Jahr mit 2020 zeige hingegen, dass die Mehrheit der Produktgruppen etwas tiefere Absatzzahlen aufweisen würden. Erst die kommenden Monate mit den weiteren Öffnungs- und Lockerungsschritte würden zeigen, ob ein Teil der Konsumenten tatsächlich weniger im Ausland Lebensmittel einkaufen werde und die Besinnung auf die Herkunft Schweiz anhalte oder ob alte Gewohnheiten wieder aufgenommen würden.

Verwandte Themen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
SMP: «Schweizer Milch hat Zukunft» – auch in einer grünen Politik
26.03.2021
Wie viel Politik braucht der Milchmarkt und wie gross ist der Druck der Gesellschaft? Das Milchforum der Schweizer Milchproduzenten (SMP) suchte nach Antworten.
Artikel lesen
In der Schweiz werden Fragen der Landwirtschaft immer öfter an der Urne entschieden, verschiedene Bewegungen verlangen mehr Nachhaltigkeit. Die Schweiz ist aber nicht allein, auch in der EU soll es in Richtung Nachhaltigkeit gehen, unter anderem mit einer neue Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Dennoch gibt es gewichtige Unterschiede. Die Schweiz sei der EU voraus In der EU und in der Schweiz sei ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns