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Schweinemarkt: Jagerpreise künftig gestaffelt

Eine Arbeitsgruppe von Suisseporcs und der Schw. Schweinehandelsvereinigung (SHV) hat beschlossen, die Jagerpreise ab 2017 saisonal zu staffeln, um so die Angebotsspitzen im Spätsommer zu brechen.


Publiziert: 21.12.2016 / 09:50

Die inländische Schweineproduktion ist mit einem Selbstversorgungsgrad von über 96 Prozent zu hoch. Der Konsum von Schweinefleisch pro Kopf lag im Jahre 2010 bei 25,33 Kilogramm. Im letzten Jahr lag dieser noch bei 22.77 kg. «Diese zwei Parameter führen zu den bekannten Problemen auf dem Schweinemarkt», schreibt Suisseporcs in einer Mitteilung.

Leider seien die Aussichten für das kommende Jahr nicht besser. Als weitere grosse Herausforderung komme dazu, dass am 1. September 2018 das Verbot von Vollspaltenboden in Kraft tritt. Das bedeute, dass die Anzahl Mastplätze abnehmen werde und damit ein zu grosses Jagerangebot drohe.

Jagerpreis wird gestaffelt

Die Suisseporcs und die Schw. Schweinehandelsvereinigung haben «in zahlreichen Gesprächen» die Einführung eines neuen Jagerpreissystems beschlossen. Ab 2017 wird während den Wochen 2 bis 11 der Jagerpreis um Null oder 50 Rappen erhöht.

Während den Wochen 16 bis 25 wird der Jagerpreis um Null oder 50 Rappen gesenkt. Mit diesen höheren Preisschritten soll die Ferkelproduktion saisonal besser gesteuert werden.

«Diese klar festgelegten Zuschlags- bzw. Abschlagsperioden sollen ein Anreiz für den Züchter sein, die Moren saisongerechter zu belegen», heisst es.  Ausserhalb der beiden Zeitperioden sollen die Preisschritte je nach Marktlage 30 Rappen betragen.

Morenbarometer soll Züchter sensibilisieren

Die Arbeitsgruppe hat weiter beschlossen, auf den wöchentlichen Marktberichten ein Morenbarometer einzufügen. Damit sollen die Züchter sensibilisiert werden, wann Belegungen von allen Muttersauen erwünscht sind und wann mit Vorteil weniger Moren belegt und eine Ausmerzung ins Auge zu fassen ist.

Für Jager aus Belegungen in der Phase «Rot» muss mit einem tiefen Preis gerechnet werden. Jager aus Belegungen in der Phase «Grün» werden besser bezahlt. Eine Jahresübersicht über die Marktentwicklungen soll das wöchentliche Morenbarometer kommunikativ unterstützen und dem Produzenten aufzeigen, in welcher Zeitspanne die Belegung der Muttersauen auch finanziell sinnvoll ist.

Die Arbeitsgruppe will ausserdem die Kommunikation verstärken, um das Image des Schweinefleischs zu verbessern. Mit den Verwertern will man das Gespräch aufnehmen, um mögliche Verkaufsaktivitäten im August zu planen.

pd/jw

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