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Rezeptidee: Falsche Oliven

Falsche Oliven werden aus Kornelkirschen oder Scharzdornbeeren hergestellt. Nach der Verarbeitung sieht das Wildobst nicht nur wie Oliven aus, sie schmecken auch so.


Die falschen Oliven werden wie herkömmliche Oliven verwendet: Zu Aperitif und Antipasti, als Deko im Salat oder auf der Pizza.

Für beide Rezepte können sowohl Schwarzdorn, wie auch Kornelkirschen verwendet werden.

Variante Gewürzöl, klassisch

Zutaten

  • 1 l handwarmes Wasser
  • 200 g Salz unjodiert oder Meersalz
  • 500 g Kornelkirschen, unreif (hellrot oder gelblich-orange gefärbt)
  • Gewürzöl
  • viele frische Kräuter nach Wahl und Gusto, z. B. Oregano, Thymian, Rosmarin und Basilikum
  • 2–4 Knoblauchzehen
  • ½ Bio-Zitrone, in Scheiben
  • 1 Peperoncino, entkernt in grobe Ringe geschnitten oder 3–4 kleine, ganze Chilis (je nach Vorliebe)
  • Olivenöl oder ein aromatisches Rapsöl
  1. 20-%-Salzlösung erstellen: pro Liter Wasser 200 g Salz zugeben, rühren, bis sich das Salz aufgelöst hat.
    Tipp: Es geht auch mit 10-%-Salzlösung, so ists weniger salzig.
  2. Kornelkirschen waschen, entstielen und in ein Bügelglas geben. Salzlösung dazu giessen. Sie muss zirka doppelt so hoch eingefüllt werden, als die Früchte eingeschichtet sind. Diese schwimmen erst einmal oben auf. Gefäss verschliessen. 
  3. Während mind. 14 Tagen ziehen lassen, dabei das Glas ab und zu schütteln. Die Kornelkirschen sinken mit der Zeit alle zu Boden und sollten erst dann weiterverarbeitet werden. Die Früchte können auch länger in der Lake liegen bleiben, da sie durch das Salz konserviert werden.
  4. Nach frühestens 14 Tagen die Kornelkirschen in ein Sieb abgiessen und abbrausen; anschliessend zum Waschen in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben und mit beiden Händen durchspülen. Das Wasser zwei Mal austauschen. Nun die Kornelkirschen in ein Sieb giessen und komplett abtropfen lassen.
  5. Die Kräuter fein hacken und vermischen. Die Knoblauchzehen andrücken oder schöner, in Stifte oder Scheiben schneiden. 
  6. In Vorratsgläser zuunterst eine Zitronenscheibe, dann abwechselnd Kornelkirschen, Kräuter, Knoblauchstifte und Peperoncino-
    ringe oder Chilis einschichten. Zuoberst eine dicke Schicht Früchte. Nicht zu hoch einfüllen, bis max. 2 cm unter den Rand. 
  7. Abschliessend mit Öl auffüllen bis die Früchte komplett bedeckt sind. Gläser fest verschliessen und mind. 6–8 Wochen an einem dunklen, kühlen Ort ziehen lassen. 
    Hinweis: Haltbarkeit zirka 1 Jahr. Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren. Das Öl kann dadurch etwas ausflocken, aber das gibt sich an der Wärme sofort wieder und tut dem Genuss keinen Abbruch. 

Variante Gewürz-Salz-Sud

  • 1 l Wasser
  • 200 g Salz, unjodiert oder Meersalz
  • 1 Bd Thymian, gerebelt (ohne Stängel)
  • 3 Lorbeerblätter
  • ½ Handvoll Nelken
  • 1 Peperoncino, ganz oder 1 EL Pfefferkörner
  • 1 kg Schlehen (Schwarzdorn)
  1. Salz-Gewürzsud kochen: Wasser zusammen mit dem Salz und allen Gewürzen aufkochen. Rühren, bis sich das Salz aufgelöst hat, danach gut abkühlen lassen.
  2. Früchte auf Faulstellen kontrollieren, Stiele und Blätter entfernen, gut waschen und abtropfen lassen.
  3. Früchte in ein sterilisiertes, grosses Einmachglas (Bügel- oder Schraubglas) oder mehrere kleine Gläser abfüllen. Nun den erkalteten Sud darübergiessen.
  4. Das Glas verschliessen und die Früchte mindestens 68 Wochen ziehen lassen.
    Hinweis: Nach dem Öffnen die Oliven im Kühlschrank aufbewahren.

Tipp: Auch wenn ein Peperoncino scharf erscheint, er ist aromatischer als Pfeffer und auf diese Menge nicht scharf. Wer es pikanter mag, verwendet 24 kleine Chilis.

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