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Porträt: «Bürinnebrot ist emanzipiertes Brot»

Die Bäuerin Marianne Jaggi-Lerch ist seit 2003 selbstständige Unternehmerin und kauft ihrem Mann die Ur-Produkte für die Direktvermarktung ab.


Gossliwil «Ich bin seit 2003 selbstständige Unternehmerin», erklärt Marianne Jaggi-Lerch, Bäuerin mit Fachausweis. «Damals meldete ich mich bei der Ausgleichskasse als Selbstständigerwerbende an. Es war für meine finanzielle Absicherung als Bäuerin wichtig, auf einem eigenen Einkommen AHV-Beiträge abzurechnen.» Das Einkommen der Bäuerin wird in der Buchhaltung abgegrenzt. Das erwirtschaftete Geschäftsvermögen erlaubt ihr Investitionen in ihren Betriebszweig, die Direktvermarktung, sowie in private Projekte und in ihre Altersvorsorge. 

In jeder Beziehung zuständig

Als Biobäuerin und -bauer bekennen sich Marianne und ihr Mann Felix Jaggi-Lerch zur ökologischen Landwirtschaft. Es ist beiden ein Anliegen, gesunde und unbelastete Nahrungsmittel zu produzieren. Der Bauer ist zuständig für die Tiere, den Acker, den Wald und allfällige Umbaupläne auf dem Hof. Die Bäuerin betätigt sich gerne im Garten und auf dem Feld, feuert regelmässig ihren Holzofen ein, dem sie dann «Bürinnebrote» – das sind emanzipierte «Buurebrote», sagt sie lachend – und «Züpfen» entnimmt. Den Kundenkontakt im Hofladen schätzt sie sehr, weil sie gerne Leute um sich hat.

Die Bäuerin kauft ihrem Mann Weizen, Dinkel und auch Fleisch für den Hofladen ab und fühlt sich in jeder Beziehung zuständig für ihre kleine Holzofenbäckerei. Sie schmunzelt: 
«Die fairen Preisverhandlungen führen wir am Familientisch.» Es sei ein Geben und Nehmen. Die Berufsfelder des Landwirts und der Bäuerin ergänzen sich gut. Bei Bedarf hilft man sich gegenseitig.

Anbandeln in der Schule

Marianne Jaggi-Lerch ist in Olten SO auf dem Erlimatthof aufgewachsen. Als Erinnerung an ihre Kinder- und Jugendzeit erstand sie den Hofbrunnen, als der Hof abgerissen wurde. Auf Rat der Mutter, nach der Handelsschule eine hauswirtschaftliche Ausbildung nachzuholen, absolvierte sie 1985 / 86 am Wallierhof SO die «Rüebli-RS» und lernte dort Felix Jaggi kennen. Er war auf dem Weg, sein aus dem Fenster geworfenes Duvet zurückzuholen, als er der jungen Frau erstmals angenehm auffiel. Ihn musste sie im Auge behalten, schliesslich kommt das Gute von oben. Und so bandelten die beiden während der Schulzeit erfolgreich an. 

Die beiden heirateten 1990 und zogen in den ersten Stock des behäbigen, rund 300 Jahre alten Berner Bauernhauses, ein sogenanntes Hochstudhaus. 1996 übernahm Felix Jaggi den Hof von seinen Eltern; im 2000 bauten sie einen Laufstall und stellten den Betrieb um auf Bio. Felix‘ Eltern unterstützten die Nachkommen bis zum Tod des Vaters im 2011; die Mutter lebt weiterhin im Parterre und wird bei Bedarf von der ganzen Familie unterstützt. Mariannes Mutter lebt in Deitingen SO und hilft ihrer Tochter freitags in der Backstube.

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Benildis Bentolila

Den kompletten Bericht finden Sie in der BauernZeitung vom 23. März. Lernen Sie  die BauernZeitung jetzt 4 Wochen kostenlos kennen und gewinnen Sie einen Reisegutschein im Wert von 3000 CHF.

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