Meeresalgen in der Regenerativen Landwirtschaft

Nestlés Heimtiernahrungsmarke Purina unterstützt eine Studie, die die Rolle von Biostimulanzien auf Algenbasis für die Bodengesundheit und das Pflanzenwachstum untersucht. Nestlé will bis 2030 im Rahmen ihrer Klimaschutz-Ziele 50 % der wichtigsten Zutaten aus Regenerativer Landwirtschaft beziehen.

In einer auf drei Jahre angelegten wissenschaftlichen Studie untersuchen Experten die möglichen Auswirkungen von Biostimulanzien auf Algenbasis auf die Entwicklung, die Qualität und den Ernteertrag von Getreidepflanzen in der Regenerativen Landwirtschaft. Die Studie wird durch Feldversuche in landwirtschaftlichen Betrieben unterstützt, von denen Purina Zutaten für ihre Tiernahrung bezieht. Auf den Betrieben wird untersucht, wie die Ausbringung von Algenextrakten auf Nutzpflanzen die Bodengesundheit und die Reaktion der Pflanzen auf abiotische Stressfaktoren, wie zum Beispiel Trockenheit, verbessern kann. Ausserdem soll das Potenzial zur Verringerung der Kunstdüngermenge bei gleichbleibendem Ertrag bewertet werden.

50 % aus regenerativer Landwirtschaft

Im Rahmen des Klimaschutz-Ziels von Nestlé, bis 2030 50 % der wichtigsten Zutaten aus Regenerativer Landwirtschaft zu beziehen, erforscht die Nestlé-Tochterfirma Purina neue landwirtschaftliche Ansätze.

Die von Purina unterstützte Studie bringt ein Expertenkonsortium unter der Leitung von Fera Science zusammen. Die Wageningen University & Research (WUR) und die Kelp Forest Foundation werden die Forschungsarbeiten leiten, während Agricarbon UK und NatureMetrics die Feldversuche mit Kohlenstoffanalysen im Boden und eDNA-Tests zur Biodiversität im Boden unterstützen. Zwei Unternehmen werden die Biostimulanzien auf Algenbasis liefern.