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Mehr Getreide in Russland und der Ukraine

Russland und die Ukraine haben ihre Getreideproduktion in diesem Jahr gesteigert und dürften in der Folge mehr am Weltmarkt verkaufen.


Nach Angaben des Moskauer Statistikamts (Rosstat) vom Dienstag ist die Ernte von Getreide- und Hülsenfrüchten in Russland beendet und ergab insgesamt 122,1 Mio t; im Vorjahr hatten die Landwirte 114,7 Mio t und damit 7,4 Mio t weniger von den Feldern geholt. Die Weizenproduktion erhöhte sich um 5,7 % auf 77,6 Mio t, wofür vor allem die Ausweitung der Anbaufläche verantwortlich war.

Russische Getreideexporte steigen an

Unterdessen erwartet der Russische Getreideverband (RGU) für die laufende Vermarktungssaison eine Steigerung der Getreideexporte gegenüber 2018/19 um 3,7 Mio t auf 47 Mio t. Davon sollen 35 Mio t allein auf Weizen entfallen, was dem Vorjahresniveau entsprechen würde. Die Gerstenausfuhren dürften dagegen um 1,2 Mio t auf 6 Mio t ausgedehnt werden. Außerdem werden den Experten zufolge voraussichtlich 5 Mio t Mais im Ausland verkauft, was einem Plus von 2 Mio t entsprechen würde.

5,6 Prozent mehr Getreide in der Ukraine

Derweil bezifferte der Wirtschaftsminister der Ukraine, Timofei Milovanov, das dortige diesjährige Aufkommen an Getreide und Hülsenfrüchtennach vorläufigen Zahlen auf 74 Mio t; damit würde das Vorjahresvolumen um 5,6 % übertroffen. Im Einzelnen erhöhten sich die Maisproduktion um 2,2 % auf schätzungsweise 35 Mio t und die Weizenerzeugung um 4,2 % auf 28,1 Mio t. Außerdem wurden 8,9 Mio t Gerste geerntet, was einem Zuwachs von 21 % entspricht.

Auch die Getreideexporte aus der Ukraine steigen an

Nach Einschätzung der Unternehmensberatung APK-Inform dürften aus er Ukraine 2019/20 insgesamt 50,7 Mio t Getreide exportiert werden, was im Vorjahresvergleich einem Anstieg von 1,3 % bedeuten würde. Dabei wird für die Weizenausfuhren ein Plus von 20,4 % auf 18,6 Mio t erwartet. Auch der Export von Gerste soll kräftig zunehmen, und zwar um 35,1 % auf 4,8 Mio t. Dagegen wird für Mais ein Rückgang der Ausfuhren um 11 % auf 26,7 Mio t vorausgesagt.

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