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Mais-Untersaat – lohnt sich das überhaupt?

Untersaaten gewinnen aus verschiedenen Gründen an Bedeutung. In Getreide bewähren sie sich. Im Mais kommt es darauf an, welche Untersaat man einsetzt.


Publiziert: 18.10.2019 / 17:02

Untersaaten verbessern die Bodenstruktur, reduzieren Bodenerosion, fixieren den Stickstoff und unterdrücken gewisse Samenunkräuter. In Getreide ist eine Grasuntersaat eine überschaubare, einfache und kostengünstige Massnahme, die das «äugsteln» ersetzt.

Raigras-Mischungen nicht empfehlenswert mit Mais

Bei Mais haben sich die Grasmischungen mit Raigras als Untersaat nie richtig bewährt, wie Hansueli Dierauer vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), feststellt. «Erst beim zweiten Hackdurchgang, etwa im 6. bis 8. Blattstadium vom Mais, kann die Aussaat erfolgen. Wird zu früh oder gleichzeitig mit Mais ausgesät, kann das Unkraut nicht mehr gestriegelt und gehackt werden. Hier wird der Mais klar gegen das Unkraut verlieren», sagt der Fachmann. Eine Nutzung als Weide oder ein Schnitt im Herbst ist nur bei günstigen Bedingungen und früher Ernte möglich. «Einjährige, überwinternde Mischungen eignen sich wegen dem Wasserstress nur für Lagen mit genügend Niederschlag. Was gar nicht als Untersaat geht, sind mehrjährige Kunstwiesen, da sich durch die Fahrspuren der Erntemaschinen meistens lückige Bestände ergeben und sich dort Blacken ansiedeln können», so Dierauer. Bei einjährigen, überwinternden Untersaaten spielt dies eine geringere Rolle.

Klee bewährt sich als gute Untersaat

Am besten eignen sich Leguminosen mit Weissklee, Gelbklee, Inkarnatklee oder Erdklee. Diese erfüllen die eingangs erwähnten Vorteile. Die Saatgutkosten halten sich mit 150 bis 200 Franken pro Hektar in Grenzen. Den grössten Vorteil der Untersaat sieht Dierauer in der besseren Tragfähigkeit der schweren Erntemaschinen und der Verminderung der Erosion. Eine mechanische Unkrautregulierung kann jedoch nicht durch eine Untersaat ersetzt werden.

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