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Liestal Basel: Vandalen treiben in Maislabyrinth ihr Unwesen

In der Nacht auf Mittwoch haben Vandalen im Maislabyrinth von Bauer Dieter Weber aus Liestal Basel wüste Spuren hinterlassen. Der Bauer wehrt sich in einem offenen Brief.


Publiziert: 09.08.2019 / 13:17

Der Landwirt Dieter Weber fand sein Maisfeld am vergangenen Mittwoch 7. August 2019 verwüstet vor. Vandalen trampelten im Feld herum, liessen Bierflaschen liegen und vermalten fast alle QR-Codes auf den Tafeln des Labyrinths.

Einen ganzen Tag Arbeit

Seinem Frust machte der Bauer in einem offenen Brief an die Vandalen Luft. Dabei adressiert er den Brief an Flo, denn der Vandale hinterliess auch seinen Namen.

"Was denkst du, wie das für uns ist, wenn Leute wie du und deine Kollegen bei uns aufkreuzen? Ich hoffe, du entschuldigst meine Ferndiagnose… aber bezahlt habt ihr auch nicht. Also zum Zerstören des Labyrinthes kommt auch noch dein Betrug dazu", heisst es etwa an einer Stelle.

Das Labyrinth wieder herzurichten war für Weber eine grosse Arbeit, wie er weiter schreibt. Er sei enttäuscht, dass dies von dem Jungen nicht respektiert würde. "Wenn du bei uns das Labyrinth so zerstörst, führt das dazu, dass wir selber Zusatzschichten einlegen müssen. Ich habe heute von 8 Uhr morgens bis 16 Uhr am Abend deine Schäden behoben", schreibt Weber an Flo. Die Plakate musste der Bauer neu ausdrucken und den Müll wegmachen. 

Dem Vandalen die Landwirtschaft erklären

Der Landwirt möchte aber auch mit dem Übeltäter in Kontakt treten und ihm erklären, was es heisst zu Vertrauen und betrogen zu werden. "Ich möchte dich hiermit einladen, doch bei uns vorbei zu kommen. Ich nehme mir gerne Zeit, um mit dir und einen Kollegen nochmals durchs Labyrinth zu gehen. Ich werde euch auf dem Spaziergang erklären, was es heisst, Landwirt zu sein." Bisher habe sich Flo aber leider noch nicht gemeldet, wie Weber auf Anfrage der BauernZeitung sagt.

Der Brief sei aber nicht nur an diesen Flo gerichtet sondern auch an alle anderen Flo's die es gebe, meint er weiter. "Es ist wichtig, das die Landwirtschaft ab und zu wieder daran erinnert, welche Folgen Littering und Vandalismus für die betroffenen Bauern haben."

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