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Kugelrunde Kunstwerke kreiert

Die Luzerner Bäuerinnen tauchen ein in 6 Tage Weiterbildung. Am ersten Kurstag liessen sie sich von der Naturfloristik begeistern. "Wie kleine Ferien" wirken diese Tage auf die Teilnehmerinnen.


Publiziert: 16.11.2018 / 16:14

Körbe und Waschzuber voller Naturmaterialien stehen bereit für die Teilnehmerinnen. Mit flinken Fingern brechen sie die Rinde der Platanen zu kleinen Stückchen, die später schichtweise auf Mooskugeln aufgeklebt werden. In Windeseile geformt und gebunden, sind diese nämlich eine gute Alternative zu gekauften Styropor-Kugeln.

Das Schöne liegt so nah

"Ich habe eher zu viele Ideen", lacht die leidenschaftliche Floristin Lydia Felder. "Mich inspirieren die Materialien, die uns zu Füssen liegen." Als Hilfsmittel braucht sie lediglich Heissleim und Wickeldraht, ab und zu einen feinen, glänzenden Bouillondraht zur Zierde. Mit ihrer Naturfloristik traf sie den Nerv der Bäuerinnen. 

Umwickelt mit Efeu, Nielen oder pur aus Moos, jede Bäuerin durfte am Abend ein Kistchen mit ihren selbst gestalteten Kugeln nach Hause nehmen. Damit diese nicht in einer Abstellkammer landen, gab Lydia Felder auch gleich Tipps zum Arrangieren oder Kombinieren mit auf den Weg.

  • Mittig, bei schmalen Tischen stirnseitig, einen Dekorationsstreifen gestalten.
  • Verschiedene Materialien und Grössen miteinander kombinieren, dazwischen einzelne Blüten legen.
  • Zum "Brechen" Ranken, z.B. von Brombeeren, Stangenbohnen oder Zimmerpflanzen, über die Kugeln legen.
  • Die Kugeln in Rinden, Schalen oder in ein "Bett" von Nüssen, Schalen etc. legen.

ag

Ausführlicher Bericht in der BauernZeitung vom 16. November.

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