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Kilian Baumann: Massnahmen gegen zu hohen Fleischkonsum gefordert

Der grüne Nationalrat und Berner Biobauer Kilian Baumann möchte, dass der Bund zur Reduktion des Fleischkonsums einen Absenkpfad definiert. Er führt dafür gesundheitliche und ökologische Argumente sowie den Klimawandel ins Feld.


In seiner Motion stellt Kilian Baumann klare Forderungen: «Zur Erreichung der Reduktionsziele bei den landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen wird der Bundesrat beauftragt, einen Massnahmenplan zur Reduzierung des Fleischkonsums zu erarbeiten und einen entsprechenden Absenkpfad zu definieren».

Da produktionsseitige Massnahmen in der Nutztierhaltung laut Agrarforschung Schweiz nur ein geringes Reduktionspotenzial in Sachen Treibhausgas-Emissionen hätten, sei eine Ernährungsumstellung zur Erreichung der Schweizer Klimaziele unerlässlich. 

Der Bund soll vorangehen und die Bevölkerung informieren

Der Grüne Biobauer schlägt in seiner Motion auch gleich zwei mögliche Ansatzpunkte für die Umsetzung eines solchen Absenkpfads vor:

  1. Der Bund übernimmt mit einer nachhaltigen öffentlichen Beschaffung eine beispielhafte Vorreiterrolle bei der Reduzierung des Fleischkonsums. Er ist bemüht, die Kantone für das Ergreifen entsprechender Massnahmen zu gewinnen und unterstützt sie in diesem Vorhaben.
  2. Der Bund lanciert eine Informationskampagne, um die Bevölkerung für die ökologischen und gesundheitlichen Folgen eines übermässigen Fleischkonsums zu sensibilisieren.

Interpellation zur Gesundheitsförderung

Weiter stellt Kilian Baumann in einer Interpellation dem Bundesrat die Frage, ob er nicht für Fleisch ähnliche Präventionsmassnahmen ergreifen wolle, wie gegen zu hohen Zucker-, Fett-, und Salzkonsum. Schliesslich seien solche Massnahmen angesichts der mit hohem Fleischkonsum verbundenen gesundheitlichen Risiken angezeigt. Es geht dabei um Informations- und Sensibilisreiungs-Kampagnen. 

Auch in der Gastronomie weniger Fleisch

Da eine «deutliche Reduktion des Fleischkonsums ein wichtiger Beitrag zur Gesundheitsförderung und zur Senkung der Gesundheitskosten in der Schweiz» wäre, so Baumann, fragt er in seiner Interpellation ausserdem nach Möglichkeiten in der Gastronomie.

Er schlägt etwa ein Übereinkommen mit «grossen Anbietern im Bereich der Gemeinschaftsgastronomie» im Rahmen der Initiative actionsanté oder eine entsprechende Ergänzung der Schweizer Qualitätsstandards für eine gesundheitsfördernde Gemeinschaftsgastronomie vor.

Interpellation zum Krebsrisiko durch Pestizide

Kilian Baumann hat neben seinen Vorstössen zum Fleischkonsum auch eine Interpellation an den Bundesrat gestellt, die sich mit dem Krebsrisiko für Kinder durch Pestizide beschäftigt. 

Darin fragt der Biobauer nach den Plänen des Bundes zur Unterstützung der Forschung in diesem Bereich und zur Luftverbreitung von Pestiziden. 

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