Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Gallo Suisse argumentiert gegen die Trinkwasser-Initiative: «Besser Hühnerfutter statt Eier importieren»

Würde die Trinkwasser-Initiative angenommen, müsste künftig zu Ostern mit mehr importierten Eiern getüscht werden. Aus Sicht von Gallo Suisse ein Verlust für Gesellschaft, Tier und Umwelt.


Die Eierproduktion in der Schweiz würde bei einem Ja zur Trinkwasser-Initiative (TWI) stark sinken, warnt Gallo Suisse in einer Mitteilung. Denn nur wenige Betriebe könnten ihre Hühner nur mit selbst produziertem Futter ernähren, wie es die Initiative fordert. Dies laut dem Verband einerseits auf Grund der beschränkten Ackerfläche und andererseits aus klimatischen Gründen. Der Anbau von Soja sei nämlich hierzulande «kaum möglich».

Tierwohl sinkt

In der Folge müssten für den Schweizer Eier-Konsum mehr Importe aus dem Ausland in die Bresche springen. Ausserhalb der Schweiz würden die Hennen aber weniger tierfreundlich gehalten als hierzulande, weshalb bei einer Annahme das mit dem Eier-Konsum verbundene Tierwohl abnehmen würde. 

Kein Lohn für andere Leistungen

Eierproduzenten, die auf importiertes Futter angewiesen sind und wegen der Trinkwasser-Initative keine Direktzahlungen mehr erhalten würden, bekämen keinen Lohn mehr für die anderen Leistungen, die sie neben der Produktion erbringen. Etwa für die Pflege des Kulturlands, führt Gallo Suisse aus. Eier würden damit «massiv» teurer und die Produktion würde intensiviert, so die Schlussfolgerung des Verbands.

Besser Futter als Eier importieren

Als Vorteile der inländischen Eierproduktion listet Gallo Suisse Folgendes auf:

  • Nirgends würden Hennen so tierfreundlich gehalten.
  • Die Produktion sei transparent.
  • Es würden Arbeitsplätze gesichert.
  • Der anfallende Hühnermist ersetze importierten Kunstdünger, dessen Produktion energieaufwändig sei und viel Ammoniak-Emmissionen verursache.
  • Der Hofdünger wirke sich positiv auf Bodenleben und Humusbildung aus. 

«Futter statt Eier importieren ist also ein Plus für die Umwelt», schliesst die Mitteilung. 

War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
2 × Nein von links bis rechts gegen die Pflanzenschutzinitiativen
16.03.2021
Über 120 Organisationen und Firmen aus der Land- und Ernährungswirtschaft spannen in der Allianz gegen die Trinkwasser-Initiative und die Pestizidverbots-Initiative zusammen. Die Bio Suisse gehört nicht dazu und macht dies deutlich.
Artikel lesen
Mehr Food Waste, mehr Importe, mehr Einkaufstourismus. Das sind nur einige der negativen Folgen, die eine Annahme der beiden Pflanzenschutz-Initiativen bewirken würde. Diese und weitere Argumente brachten die Referenten an der Medienkonferenz der Allianz «Gegen die beiden extremen Agrar-Initiativen» am Dienstag vor. Zu der Allianz gehören über 120 Organisationen sowie grössere und kleinere ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns