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Futtermittel: Gras und Gras ist zweierlei

Zwischen dem Nährwert einer Kurzrasenweide und dem von Ökoheu liegen Welten. Beim Nährwert kommt es auf das Alter des Bestandes, die Jahreszeit, die Artenzusammensetzung, die Feuchtigkeit, die Höhenlage und vieles mehr an.


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Wer Wiederkäuer füttert, muss die Pansenmikroben füttern. Ohne sie läuft nichts. Diese Mikroben stellen hohe Anforderungen ans Futter und sie vermehren sich nur bei idealen Bedingungen. Die Zusammensetzung der Mikroorganismen hängt dabei vom Futterangebot ab. Jede Art ist auf eine bestimmte Futterkomponente spezialisiert. Wird eine Futterkomponente in der Wiederkäuerration erhöht, so vermehren sich die darauf spezialisierten Arten.

Es dauert rund 2 bis 4 Wochen, bis sich die Pansenmikroben auf eine neue Ration eingestellt haben. Futterumstellungen sollten deshalb nur in kleinen Schritten erfolgen. Besonders anspruchsvoll ist die Umstellung von Heu- auf Weide- oder Grasfütterung.

Aber auch im Lauf der Vegetationsperiode kann sich die Zusammensetzung der Ration stark verändern, z.B. wenn von altem Kleegras auf junges Naturwiesengras umgestellt wird. Wird zu schnell umgestellt fehlen im Pansen die entsprechenden Mikroorganismen und das Futter kann nicht optimal ausgenützt werden. Es kommt zu Effizienzverlusten. Mit Gras optimal zu füttern ist eine Kunst für sich.

Gras hat den Nachteil, dass es nur während der Vegetationsperiode wächst. Die ist im Berggebiet kürzer als im Tal und je nach Witterung unterschiedlich lang. Die Winterfütterung kann hierzulande zwischen 150 und 200 Tage dauern. In dieser Zeit bleibt den Bauern nichts anderes übrig als ihren Tieren konserviertes Gras in Form von Heu, Emd, Silage oder Grasmehl etc. anzubieten.


Eveline Dudda, lid

Dieser Artikel ist Teil einer Serie über Futtermittel in der Schweiz aus dem LID-Dossier Nr. 485 vom 22. Dezember 2017.

 

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