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Freiburgischer Bauernverband: Landwirtschaft macht ihre Hausaufgaben

Zwei Themen dominierten die Jahresversammlung des Freiburgischen Bauernverbands.


 

An der Generalversammlung des Freiburgischen Bauernverbands (FBV) standen die ordentlichen Wahlen auf dem Programm. Zentrales Thema der Versammlung waren jedoch die bevorstehenden Initiativen, heisst es in einer Medienmitteilung des FBV.  Der Präsident Fritz Glauser schlug in seiner Eröffnungsrede ernste Töne an. Er bezeichnete die zahlreichen landwirtschaftskritischen Beiträge im vergangenen Jahr als regelrechtes Mediengewitter. Vor allem die bevorstehenden Initiativen «Schweiz für sauberes Trinkwasser» und «Schweiz ohne synthetische Pestizide» beschäftigen die Landwirtschaft.

Auf die Sicht kommt es an

Anders als dargestellt seien die Bauern jedoch Teil der Lösung. «Schuldzuweisungen lösen das Problem nicht», so die klaren Worte von Fritz Glauser. Die Vision einer nachhaltigen Ernährungswirtschaft erreiche man nur zusammen. «Gefordert sind alle: Landwirtschaft, Gesellschaft und Politik», betonte er.

Die beiden bevorstehenden Initiativen werden die Arbeiten des Verbands prägen. Der Druck ist gross, ebenso die zahlreichen Wortmeldungen aus nichtlandwirtschaftlichen Kreisen. Der Agrarsektor müsse dem mit Entschlossenheit entgegentreten, zeigte sich der Direktor der Freiburgischen Landwirtschaftskammer, Frédéric Ménétrey, überzeugt. Die Herausforderungen an die Bauernfamilien werden zunehmend komplexer. Der Verband setze sich täglich dafür ein, neue Dienstleistungen für die Bauernfamilien zu entwickeln. Konkretes Beispiel ist die neu geschaffene Personalplattform. Mit dieser bietet der Freiburgische Bauernverband eine Gesamtlösung für die Personaladministration an - einfach und effizient.

Neue gewählte Köpfe

Die statutarischen Geschäfte konnten zügig abgewickelt werden. Die Delegierten nahmen die ausgeglichene Rechnung ab., heisst es in der Mitteilung weiter. Auf der Traktandenliste standen zudem die ordentlichen Wahlen. Präsident Fritz Glauser wurde für weitere vier Jahre wiedergewählt. Im Kantonalvorstand gab es folgende Wechsel:

  • Der Sitz von Jean Bertschi, Orsonnens, bleibt vakant
  • Jean-François Borcard, Grandvillard, übernimmt für Henri Buchs, Cerniat
  • Der Sitz von Blaise Duc, Forel bleibt vakant
  • Angela Egger-Jungo, Guschelmuth, wird von Judith Piller, Oberschrot, ersetzt
  • Für Norbert Riedo, Tafers, kommt neu Pascal Andrey, Cerniat
  • Der Sitz von Georges Schneuwly, Bösingen, bleibt vakant.

Herausforderungen anpacken

Als Gastreferent konnte Jacques Bourgeois, Direktor des Schweizer Bauernverbands, begrüsst werden. In seinem Referat nahm er die beiden bevorstehenden Initiativen kritisch unter die Lupe. Er betonte, dass die Landwirtschaft die von den Initiativen angesprochenen Themen sehr ernst nehme und ihre Hausaufgaben mache. «Weitere positive Entwicklungen sind das beste Argument gegen die Initiativen», argumentierte Bourgeois. Beide Initiativen seien extrem und daher abzulehnen. Das klare Ziel: sei: «Ein doppeltes Nein!» 

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