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Es geht ums Mostobst und die Natur

Der neue Betriebszweig von Manfred Müller in Kölliken wächst langsam heran: Er legt einen Obstgarten mit 260 Hochstammbäumen an.


Wer heute einen grossen Obstgarten mit Spezialmostäpfeln anlegt, der glaubt an die Zukunft der Schweizer Hochstamm-Produktion. Einer dieser überzeugten Produzenten ist Manfred Müller aus Kölliken. Anfang November hat er mit Unterstützung seiner Familie eine erste Tranche von 200 Hochstamm-Apfelbäumen gepflanzt. Die Veredelung erfolgt später mit robusten Sorten aus dem Herakles-plus-Projekt. Der Abnahmevertrag mit der Ramseier AG ist bereits unter Dach.

Perspektive für den Betrieb
Auf die Frage nach seiner Motivation für dieses aussergewöhnliche Projekt meint Müller: "Die Mostobstproduktion ermöglicht unserem Betrieb längerfristig neue Perspektiven. Mit der Pflanzung kann ich einen neuen Betriebszweig aufbauen, der Produktion und Ökologie in Einklang bringt." Neben der Obstproduktion setzt der Familienbetrieb weiterhin auf Mutterkuhhaltung und Ackerbau. Bei der Planung des Obstgartens überliess der Betriebsleiter nichts dem Zufall. Eine wichtige Voraussetzung für das Projekt war, einen Abnehmer für das Mostobst zu finden. In der Ramseier AG fand er einen verlässlichen Partner. Zu den Abnahmebedingungen gehört, dass der Obstbau professionell betrieben wird und die Qualität stimmt. Bei der wichtigen Sortenwahl liess sich Müller von den Spezialisten der Landwirtschaftlichen Zentren St. Gallen und Liebegg beraten. "Wichtig ist, dass zertifiziertes Baummaterial verwendet wird, damit sich die Bäume möglichst gesund entwickeln", betont der Liebegger Obstfachmann Daniel Schnegg. Er weist darauf hin, dass zertifiziertes Material frühzeitig bestellt werden muss.

Unterstützt durch Labiola
Die optimale Einbettung des Hochstamm-Obstgartens als wertvolles Biodiversitäts- und Vernetzungselement war Bestandteil der Planung. Müller nahm diesbezüglich Kontakt mit den zuständigen Ämtern und interessierten Organisationen auf. Unterstützt wird der Aufbau des Obstgartens durch das kantonale Programm Labiola, das Landschaftsqualitätsprojekt Suhrental, den Fonds Landschaft Schweiz und die Ramseier AG.

Niklaus Trottmann, LZ Liebegg

Ausführlicher Artikel in der BauernZeitung Zentralschweiz und Aargau vom 16. Dezember.

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