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Drohnen-Demo mit Hindernissen

Die ETH untersucht im Projekt «Innofarm» wie Drohnen die Ausbringung etwa von Stickstoff unterstützen können. Auf einer Flurbegehung erfuhren interessierte Solothurner Bauern mehr dazu. 


Publiziert: 26.04.2018 / 09:19

Wie tags zuvor bei der Flurbegehung im Wasseramt konnte letzten Donnerstag auch im Niederamt wegen technischen Problemen nicht mit der rund 12 kg schweren Drohne geflogen werden, die im nächsten Jahr durch das ETH-Team im Projekt «Innofarm» eingesetzt wird. In dem Projekt untersucht die ETH laut eigenen Angaben, wie Drohnen und neueste Sensortechnologie genutzt werden können, um Stickstoff und andere Hilfsstoffe gezielter und effizienter einzusetzen. Immerhin konnte den rund 80 anwesenden Landwirten und Landwirtinnen in Stüsslingen SO der kleine Bruder – eine handelsübliche, viel kleinere Drohne – gezeigt werden, welche für Erkundungsflüge eingesetzt wird.

Hochauflösende Bilder

«Die grosse Drohne hat sechs Akkus und kann über 30 Minuten fliegen», erklärte Frank Liebisch vom ETH-Team. Speziell seien zudem die drei tellerförmigen GPS-Sender oberhalb der Rotoren. So fliege die Drohne nach vorgängigem Programmieren autonom über die Felder. Die Drohne macht von den Feldern hochauflösende Bilder, mit denen aufgezeigt werden kann, wie zum Beispiel der Nährstoffbedarf auf den Feldern aussieht. Schliesslich kann aufgrund dieser Daten und mit der richtigen Technik der Dünger bedarfsgerecht ausgebracht werden.

«Untersucht wird im Kanton Solothurn insbesondere, ob sich ein Einsatz von dieser Technologie auch in der kleinräumigen Schweiz lohnt», fügte Projektleiter Robert Huber an. Auf welch grosses Interesse die digitale Technik auch ausserhalb der Landwirtschaft stösst, zeigte die Anwesenheit von Alex Moser, der einen Beitrag für die SRF-Radiosendung «Echo der Zeit» produzierte (hier geht’s zur letzten Samstag ausgestrahlten Sendung).

«In dieser Region ist der Ackerfuchsschwanz anscheinend noch kein Problem», zeigte sich Martina Jenzer vom BZ Wallierhof erleichtert. Denn sonst hätte man das Unkraut hier im Getreide in diesem relativ späten Stadium nicht mehr zurückbinden können. Sie fügte an, dass die Resistenz des Problemunkrauts in anderen Regionen der Schweiz schon viel stärker ist. Dies unterstreicht auch der Bericht in der SRF-Sendung ECO vom letzten Montag, der das Thema auch weltweit abhandelt (weiterführender Link).

Andreas Schwab, SOBV/BauZ

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