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Die Waldwirtschaft leidet

Die Aufhebung der Franken-Euro-Untergrenze treffe die Waldbesitzer und Hersteller von Holzprodukten mit voller Wucht, informierte die Branche an der Medienkonferenz vom 19. Februar.


Publiziert: 02.03.2015 / 11:12 | Aktualisiert: 08.03.2020 / 11:06

Trotz Selbsthilfemassnahmen sei sie dringend auf bessere Rahmenbedingungen angewiesen, betonte Sylvia Flückiger, Nationalrätin und Präsidentin von Lignum, der Dachorganisation der Schweizer Holzwirtschaft. Mit elf Massnahmen soll die Branche um insgesamt 71,5 Millionen Franken entlastet werden.


Man habe bereits alle verfügbaren Register zur Selbsthilfe (z. B. intensiveres Marketing, Preissenkungen usw.) gezogen, mit dem aktuellen Wechselkurs könne die Branche aber nicht alleine umgehen. Konkret fordern Lignum, Waldwirtschaft Schweiz sowie Holzindustrie eine Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichts für Holztransporte von 40 auf 44 Tonnen sowie zur Senkung der Kosten eine befristete Aufhebung der LSVA für Holztransporte. Von Bund und Kantonen fordert die Branche, dass sie Investitionen in Waldpflege vorziehen und verstärken.

Ebenso sollen Walderschliessungen ausserhalb von Schutzwäldern wieder aufgenommen werden. Ferner werden Beiträge an Seilkrantransporte gefordert. Zudem soll mit 500 00 Franken pro Jahr die Werbung für Schweizer Holz unterstützt werden. Finanziert würden die Massnahmen durch Umlagerungen von bestehenden Budgets von Bund und Kantonen. Laut Aussagen der Verbände würden dem Bund Mehrkosten von 16 Millionen Franken entstehen – die Branche aber rechnet mit einem Fehlbetrag von 165 Millionen Franken.


Da bei sinkenden Preisen die Holzschläge zurückgehen, drohen Werkschliessungen in der holzverarbeitenden Industrie sowie ein Abbau der Forstbetriebe, schilderte Nationalrat Max Binder, Präsident der Waldwirtschaft Schweiz, die zu erwartende Entwicklung. Um der Unternutzung und Überalterung der Wälder entgegenzuwirken, seien die Waldpflegebeiträge vermehrt wieder auf die Nutzfunktion des Waldes auszurichten.     

Josef Jungo

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