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Die Schweiz mäht Ökoheu

Der 15. Juni ist verstrichen. Gestern Sonntag und heute Montag stehen die Heuerntemaschinen wieder im Einsatz. Erste BFF-Grünlandflächen werden geerntet.


Publiziert: 17.06.2019 / 12:12

Die Wetterlage im Mittelland zu Beginn dieser Woche erlaubt, dass die ersten extensiven Wiesen fast termingerecht abgeräumt werden können. Bereits am Donnerstag sollen sich wieder erste Gewitter entladen, von denen auch das Mittelland betroffen sein soll. Der Zeitpunkt sei gut, Futter sei auch auf den Ökowiesen reichlich gewachsen. Die heftigen Niederschläge am Samstagabend hätten das Gras teilweise aber stark zu Boden gedrückt.

Die Schweizer Landwirtschaft hat 100000 ha Biodiversität

In der Schweiz sind rund 100000 ha Biodiversitätsförderflächen (BFF) angemeldet. Unter diese fallen auch die extensiv und wenig intensiv genutzten Wiesen. Diese werden jährlich mindestens einmal geschnitten, wobei der erste Schnitt spät erfolgt, nämlich je nach Höhenlage ab dem 15. Juni (Talzone und Hügelzone), 1. (Bergzone I und II) oder 15. Juli (Bergzone III und IV). Mulchen ist nicht erlaubt. Die Wiesen dürfen nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden. Die Ausnahme bildet die Einzelstockbehandlungen von Problempflanzen mit dafür bewilligten Mitteln, falls die Problempflanzen nicht mit angemessenem Aufwand mechanisch bekämpfbar sind. Extensive Wiesen werden nicht gedüngt, während wenig intensive Wiesen mit Mist oder Kompost leicht gedüngt werden dürfen.

Nächste Generation sicherstellen

10% jeder gemähten Fläche bleibt stehen. Diese soll ermöglichen, dass sich Insekten und Kleintiere in diesen Raum zurückziehen können und ihre Brut beenden können. Diese Restflächen sind wichtig für den Nutzen der Biodiversitätsflächen. Sie garantieren, dass der ökologische Ausgleich, welcher der Erhaltung und Wiederherstellung der Funktion der Lebensräume und ihrer Vernetzung dient, auch wirklich effektiv ist. Denn die Flächen sind nur wertvoll, wenn sich auch wirklich eine nächste Generation der Flora und Fauna darin entwickeln kann.

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