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Deutschland: Mehr Kuhmilch trotz Trockenheit

Die Produktion von Kuhmilch hat in Deutschland im Jahr 2018 leicht zugelegt. Dies trotz Hitze und Trockenheit.


von AgE
Publiziert: 31.05.2019 / 11:34

Wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) heute berichtete, kam es im Vergleich zu 2017 zu einem Anstieg von 1,4 % auf rund 33,06 Mio t. Daran habe ökologisch erzeugte Milch einen Anteil von 1,1 Mio t oder 3,5 % gehabt, was einem Zuwachs von 19 % entspreche. Im Gegensatz zur konventionell produzierten Kuhmilch sei die Menge der ökologisch erzeugten in fast allen Monaten 2018 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten im zweistelligen Prozentbereich angestiegen.  

Stabile Einnahmen der Ökobauern

Den Grund für diesen Sprung sieht die BLE in höheren und stabileren Einnahmen der Ökobauern. Im Jahresdurchschnitt habe der Preis für sie mit 48,37 Cent/l um gut 40 % über dem von konventionell erzeugter Milch mit 34,37 Cent/l gelegen. Ab August 2018 waren die angelieferten Mengen konventionell erzeugter Kuhmilch laut Bundesanstalt unter anderem durch die dürrebedingte Futterknappheit um bis zu 2 % gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat gesunken, da im Juli vermehrt Kühe geschlachtet worden seien.

Die Hälfte kommt aus Bayern, Niedersachsen und Bremen

Die größten Rohstoffmengen wurden 2018 im Ländervergleich nach Angaben der Statistiker mit 7,94 Mio t wieder in Bayern sowie in Niedersachsen/Bremen mit 7,08 Mio t produziert. Zusammen mit Nordrhein-Westfalen hätten diese Bundesländer zusammen 18,1 Mio t Milch an die milchwirtschaftlichen Unternehmen geliefert, nach 17,8 Mio t im Vorjahr. Der Anteil dieser drei Länder an der gesamten Anlieferung der deutschen Erzeuger habe 57,1 % entsprochen.

2969 Milchbetriebe weniger

Auch der Strukturwandel in der Milchbranche hat sich der BLE zufolge im vergangenen Jahr erneut in den Zahlen niedergeschlagen. So hätten 2 969 Milchviehhalter oder 4,5 % bundesweit ihren Betrieb aufgegeben, etwa die Hälfte davon in Bayern. Tendenziell habe dies erwartungsgemäß vermehrt kleinere Betriebe betroffen. Dürrebedingt sei auch die Anzahl der Kühe zurückgegangen, und zwar um 2,7 % auf 11 949. Allerdings habe die Milchleistung je Kuh im Vorjahresvergleich durchschnittlich um 3,8 % auf 8 059 kg zugelegt.

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