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Der Frost wird Spuren hinterlassen, aber das Obstjahr ist noch lange nicht zu Ende

Noch kann man die Schäden durch die Frostnächte im April nicht national beziffern, so der Schweizer Obstverband. Je nach Region und Kultur schätzt man sie aber hoch ein.


In den Nächten sanken die Temperaturen Anfang April 2021 auf Werte zwischen minus 1 bis minus 8 Grad. Die Obstproduzenten unternahmen grosse Anstrengungen, um mit geschlossenen Platikfolien und Heizungen, Kerzen oder Überkronenbewässerungen die Blüten in ihren Kulturen zu schützen, schildert der Schweizer Obstverband (SOV) in einer Mitteilung. Starker Wind und Schneefall erschwerten die nächtliche Arbeit. Noch sei es zu früh, schweizweit die Folgen für die Obstproduktion abzuschätzen. 

Walliser Aprikosen stark betroffen

Gemäss einer Umfrage des SOV in den wichtigsten Obstregionen muss mit Schäden bei Aprikosen, Kirschen, Frühzwetschgen, Birnen und Äpfeln gerechnet werden. Je nach Betrieb Region und Kultur seien die Unterschiede jedoch beträchtlich. Walliser Aprikosenproduzenten erwarten rund 70 Prozent Ernteeinbussen. 

Nicht der einzige Faktor für den Ertrag

Der SOV betont, die Frostnächte seien in diesem Jahr zu einem frühen Zeitpunkt gekommen, was die Entwicklung der Kulturen betrifft. Für den Fruchtansatz sei indes nicht nur Frost, sondern auch das Bestäubungswetter entscheidend. Weiter werden Schädlingsdruck und Niederschlagsmenge bis zum Erntezeitpunkt die Erträge mitbestimmen. 

Verlässliche Prognosen zu den erwarteten Obstmengen werden gemäss Obstverband die Vorernteschätzungen der einzelnen Kulturen geben. 

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