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Das grosse Aufräumen nach der "Stellilawine" im Kanton Uri

Die "Stellilawine" ging in diesem Jahr so nieder wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Ganzjährig bewohnte Bergheimwesen wurden mit Geröll und Tannen bedeckt. Die Aufräumarbeiten dauerten über drei Monate, jedoch war das Hilfsangebot sehr gross.


von Franz Imholz
Publiziert: 18.06.2019 / 16:51

Bei den intensiven Schneefällen vor Mitte Januar ging die gefürchtete «Stellilawine» oberhalb Urigen auf dem Gemeindegebiet Spiringen  in der Nacht vom 14. auf den 15. Januar nieder. Ihr Anrissgebiet lag unterhalb des Pfaffenturmes. Die Lawine ergoss sich in zwei Strängen bis über die Verbindungsstrasse Urigen-Tristel. Drei bis vier Kilometer lang und 50 bis 400 Meter breit: Das sind die Ausmasse der diesjährigen Stellilawine. Sie bedeckte die zum Teil ganzjährig bewohnten Bergheimwesen Grossobermatt, Obermattli und Riedmatt mit massenhaft mitgeführtem Geröll, entwurzelten Tannen und viel Jungwald.

Im vergangenen Jahrzehnt ging die Lawine nie in dem Ausmass nieder wie dieses Jahr. Der ungünstige Aufbau der Schneedecke und Windverfrachtungen könnten Ursachen dieses Lawinenabgangs gewesen sein. Lawinenkeil-Verbauungen oberhalb der Gebäude haben diese vor grösseren ­Schäden bewahrt. Von März bis Anfang Juni dauerten die Aufräumarbeiten auf dem Kulturland der betroffenen Bergheimwesen. Schon im März konnten auf dem Lawinenschnee liegendes Holz, Tannen­reisig und Steine weggeräumt werden. Mehrere Jahrzehnte alte Rottannen samt Wurzeln und Erdreich hatte die Lawine in kurzer Zeit über das Kulturland verstreut. Vor allem beim Beseitigen der schweren Wurzel­stöcke war Improvisation angesagt.

Laut Aussagen von betroffenen Landwirten waren die Anteilnahme und das Hilfsangebot von Verwandten, Bekannten, Vereinen und Organisationen vorbildlich, sodass der Bergfrühling und -sommer kommen
können.

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