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Bäuerinnen und Landfrauen mit Kommunikationsoffensive

Die Schweizer Bäuerinnen und Landfrauen wollen künftig ihre Qualitäten besser kommunizieren. Dafür gibt es allen Grund, die Bäuerinnenausbildung boomt und der Verband ist gut aufgestellt.


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Das gibt es nicht alle Tage: Unter dem Traktandum Verschiedenes erhoben sich die knapp 200 Anwesenden an der Delegiertenversammlung des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands (SBLV) und spendeten ihrer Präsidentin tosenden Applaus. Christine Bühler war sichtlich gerührt: "So eine Standing Ovation ist schon etwas ganz Spezielles", sagte sie.

110 neue Bäuerinnen im Jahr 2015

Dass die Präsidentin von ihren Verbandsmitgliedern derart gefeiert wurde ist kein Zufall: Die Organisation ist gut aufgestellt und das Hauptprodukt ist sehr gefragt. 2015 absolvierten nicht weniger als 110 Frauen erfolgreich die Berufsprüfung, das sind 20 mehr als im Jahr zuvor. Und dieser Boom scheint weiterzugehen, über bäuerliche Kreise hinaus wollen junge Frauen die vielseitige Fachausbildung absolvieren, die sie zu weit mehr als Hof- und Haushalt-Fachkräften formt.

Der SBLV bildet aber nicht nur aus, sondern nimmt auch weiterhin Stellung zu (frauen-)politischen Fragen. An der DV in Stein a.R. teilte Vorstandsmitglied Liselotte Peter mit, dass man die Service-Public-Initiative ablehne. Bekräftigt wurde auch die Ablehnung eines höheren AHV-Alters für Frauen. "Wenn wir ja sagen zu dieser Erhöhung sind wir Frauen es, die diese finanzieren", warnte Annekäthi Schluep vom Vorstand.

Engagement für mehr Frauen in bäuerlichen Gremien

Ohne grosses Getöse aber hartnäckig arbeitet der SBLV zudem an einer besseren Vertretung der Frauen in den nach wie vor klar männerdominierten Führungsgremien der landwirtschaftlichen Organisationen. Im Projekt Partizipation von Frauen in landwirtschaftlichen Organisationen (PFO), wo Agridea den Lead hat, arbeitet der Verband aktiv mit. Schluep hofft, dass hier durch die steigende Zahl der Frauen in der Landwirtinnen-Ausbildung Dynamik zugunsten einer besseren Vertretung der Frauen steigt.

Um die Qualitäten von Ausbildung und Verband generell besser zur Geltung bringen will der SBLV die Kommunikation verstärken, namentlich in den sozialen Medien. Christine Bühler setzt dabei auf die junge Co-Geschäftsleitung mit Yvonne Koller Renggli und Kathrin Bieri-Straumann.

Anne Challandes neu im Vorstand

Das Vertrauen in Vorstand und Geschäftsleitung scheint beim SBLV gross. Die Geschäfte wurden ohne Diskussionen verabschiedet, wobei es angesichts ausgeglichener Rechnung und einer kleinen Statutenrevision keinerlei Gründe für Opposition gab. Auch die Wahlen verliefen harmonisch, wurden doch die meisten Verdikte per Applaus getätigt. Wichtigste Mutation ist der Einzug der Neuenburgerin Anne Challandes in den Vorstand, sie ersetzt dort Françoise Marendaz.  

Zum Schluss der Versammlung erinnerten Christine Bühler an die gut gelungene Fusion mit dem Schweizerischen Verband Katholischer Bäuerinnen vor 10 Jahren, die dem Verband neue Stärke und eine bessere Verbreitung gegeben habe. Ruth Streit und Ingeborg Schmid, die den Zusammenschluss damals orchestrierten wurden ebenso geehrt wie ihre damaligen Mitstreiterinnen.

Adrian Krebs

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