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Auswandererblog: Die Milchleistung verbessern

Mirka Lötscher und ihr Mann haben für die Finca in Nicaragua letzte Woche zwei Rassenstierkälber für die Verbesserung des Viehbestandes gekauft. Sie haben sich schon gut in die Kälbergruppe integriert.


Publiziert: 16.03.2016 / 08:23

Wir kauften von einer Milchzuchtfarm in der Nähe von Matagalpa zwei Rassenstierkälber, um die Milchleistung unseres Viehbestands zu erhöhen. Das bereits ältere der beiden ist ein reiner Jersey, das kleinere eine Kreuzung aus Jersey und Holstein. So können sie sich von klein auf an unsere Klimabedingungen gewöhnen.

Erwachsene Rassenstiere werden oft zu sehr hohen Preisen gehandelt.
Auch die Stierkälber kosteten uns immerhin noch je 200 Dollar. Trotzdem ist das Decken der einheimischen Kühe mit anerkannten guten Milchrassen die billigste Variante, den Bestand zu verbessern.

Die künstliche Besamung wird hier erst mit speziellen Hilfsprojekten angekurbelt. Vor etwa einem Jahr nahm Fabio, Jaimes Bruder, in einem solchen Projekt teil. Wir konnten trotz Jaimes Bemühungen nicht ins Projekt einsteigen. Dafür übernahmen wir von Fabio einen älteren Guernsey-Stier, eine hier ebenfalls bekannte Milchviehrasse. Der Stier ist allerdings zu schwer für unsere eher kleinen Kühe. Wir möchten ihn wieder verkaufen.

Wir begannen den Milchkühen zusätzlich zum Weidegras ein gehäckseltes Grundfutter zu füttern, das wir mit verschiedenen Resten selbst hergestellt hatten. Es enthält schlechte Maiskörner, Maisspindeln, Bohnenstroh und Hirsespreu. Sehr viele Nährstoffe hat diese Mischung natürlich nicht, aber so können wir das Öffnen des Silos noch etwas hinauszögern. Damit erhöhen wir die Chance, bis ans Ende der Trockenzeit genügend Futter zur Verfügung zu haben. Nächste Woche werden wir aber beginnen, den Milchkühen Grassilage zu füttern und den Rindern und Galtkühen das trockene Taiwangras zu häckseln. Die Vorbereitungen für diese Fütterung laufen auf Hochtouren.

Wir haben bereits vor einem Jahr begonnen einen neuen grösseren Unterstand für das Melken und die Fütterung der laktierenden Kühe in der Nähe des Hauses zu bauen. Seit einem Jahr fehlt einfach noch das Dach. Nun ist genügend Holz zugesägt, geschliffen und gemalt, um das Dachgerüst zu stellen. Ich hoffe, dass ich im nächsten Blog den vollständigen Unterstand vorstellen kann.

Mirka Lötscher

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