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Auch in Polen gibt der Wolf zu reden

In einem an die Regierung gerichteten Brief fordert die Agrargewerkschaft in Polen, dass der Wolf bejagt wird, um den Bestand zu regulieren.


Auch in Polen wird die Diskussion um eine Bestandsregulierung beim Wolf lauter. In einem an Ministerpräsident Mateusz Morawiecki adressierten offenen Brief fordert der Vorsitzende der Agrargewerkschaft OPZZRiOR, Sławomir Izdebski, eine Bejagung des Beutegreifers und die Senkung des Bestandes „auf ein verträgliches Niveau“.

Wolf könnte Menschen gefährden

Izdebski schätzt die Wolfspopulation in Polen aktuell auf rund 3 000 Tiere, was nach seiner Ansicht erhebliche Folgen für den Wildbestand und die Weidetiere nach sich zieht, zunehmend aber auch den Menschen gefährdet. Er spricht sich deshalb dafür aus, den Wolfsbestand auf rund 500 Tiere zu reduzieren.

Reguliert werden muss nach Auffassung der Gewerkschaft ebenfalls der polnische Elchbestand, der sich nach ihren Angaben aktuell auf etwa 30 000 Tiere beläuft. Elche seien zunehmend beteiligt an Autounfällen und schädigten gebietsweise in erheblichem Maß die Forstbestände, da sie massive Fraßschäden an Bäumen verursachten. Die Agrargewerkschaft vertritt hier den Standpunkt, dass die Elchpopulation die Marke von 10 000 Tieren nicht überschreiten sollte.

Entnahme bei Bedrohung

Während für Elche in Polen seit 2001 ein umfängliches Jagdverbot gilt, ist eine Bejagung des Wolfs entsprechend der europäischen Richtlinien nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. Eine Entnahme von auffälligen Einzeltieren ist analog zum deutschen Verfahren nur dann möglich, wenn zuvor eine „erhebliche Bedrohung“ für den Menschen oder Nutztiere festgestellt wurde.

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